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LGT Navigator : Börsen in den USA und Asien erholen sich dank Optimismus in Bezug auf Handelskonflikt, während der IWF seine Wachstumsprognosen senkt

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LGT Navigator : Aktienindizes in New York legten am Dienstag wieder zu, nachdem in der vorherigen Sitzung die wichtigsten Indizes erhebliche Verluste verzeichnen mussten.

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Hintergrund war US-Präsident Trumps Aufruf zu präventiven Zinssenkungen und seine harsche Kritik an Fed-Chef Powell. Unterdessen beruhigte Trump die Märkte wieder und betonte, dass er nicht beabsichtige, Powell zu entlassen. Tesla veröffentlichte enttäuschende Ergebnisse, jedoch stiegen die Aktien um fast 5%. Negativ zu vermerken ist, dass der IWF seine Wachstumsprognose für die USA sowie für die Weltwirtschaft für 2025 aufgrund der anhaltenden Handelskonflikte senkte.

An der Wall Street erholten sich die Aktienindizes am Dienstag, wobei der Dow Jones Industrial Average um 2.7% auf 39’186.98 Punkte kletterte. Aussagen von US-Finanzminister Scott Bessent zu möglichen Zollverhandlungen mit China beflügelten die Anlegerstimmung. Der Nasdaq 100 und der S&P 500 verzeichneten ebenfalls Zuwächse von 2.6% bzw. 2.5%. Tesla-Aktien stiegen trotz enttäuschender Quartalsergebnisse um 4.6%, während Netflix um 5.3% zulegte und ein Allzeithoch erreichte.

US-Präsident Donald Trump beruhigte die Märkte am Dienstag, indem er erklärte, er habe keine Pläne, den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, zu entlassen. Trump wies entsprechende Medienspekulationen über eine mögliche Entlassung Powells zurück, wiederholte aber seine Forderung nach aggressiveren Zinssenkungen.

Tesla meldet Umsatzrückgang von 20%

Teslas Gewinnausweis für das erste Quartal zeigte einen Rückgang der Automobilumsätze um 20%, von USD 17.4 Milliarden im Vorjahr auf USD 14 Milliarden. Der Gesamtumsatz sank um 9% auf USD 19.34 Milliarden und verfehlte damit die Markterwartungen. Der Nettogewinn fiel um 71% auf USD 409 Millionen, was auf Fabrikupdates und niedrigere Verkaufspreise zurückzuführen ist. Teslas Aktien verloren in diesem Jahr 41%, was Herausforderungen durch Handelspolitiken und Konkurrenz widerspiegelt. Elon Musk kommentierte, dass er nicht von DOGE zurücktreten wolle, aber sein Engagement reduzieren werde.

Asiatische Aktienindizes steigen aufgrund nachlassender Handelsspannungen

Aktien in Hongkong führten die Börsen im Asien-Pazifik-Raum am Mittwoch an, angetrieben von Hoffnungen auf eine Deeskalation der Handelskonflikte zwischen den USA und China. Der Hang Seng Index stieg um 2.5%, während der Hang Seng Tech Index um 3.2% zulegte. Der Anstieg folgte auf Kommentare von US-Präsident Trump, dass die endgültigen Zölle auf chinesische Exporte deutlich niedriger ausfallen würden als zuvor angedeutet. Auch die wichtigsten Indizes in Japan, Indien, Südkorea und Australien verzeichneten Zuwächse, was die verbesserte Anlegerstimmung widerspiegelt. In Singapur bleibt die Inflation auf einem Vierjahrestief, während sich der Stadtstaat auf die Wahlen vorbereitet.

IWF senkt Wachstumsprognose für die USA und die Weltwirtschaft für 2025

Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine Wachstumsprognose für die USA im Jahr 2025 von 2.7% auf 1.8%, unter Berufung auf Handelskonflikte nach der Ankündigung neuer Zölle durch US-Präsident Trump am 2. April. Der IWF erhöhte auch das Rezessionsrisiko für die USA auf 40%, von 25% im Oktober 2024. Darüber hinaus erhöhte der IWF seine Inflationsprognose für die USA auf 3% für 2025, was anhaltenden Preisdruck im Dienstleistungssektor und die Auswirkungen der jüngsten Zölle widerspiegelt. Die globalen Wachstumsprognosen wurden ebenfalls auf 2.8% gesenkt, 0.5 Prozentpunkte weniger als die vorherige Schätzung.

Anstieg der US-Häuserpreise verlangsamt sich

Das Wachstum der Immobilienpreise in den USA hat sich im März auf 0.2% verlangsamt, die niedrigste Rate seit Dezember 2022, wie aus dem Bericht von Redfin am Montag hervorgeht. Dies markiert einen Rückgang gegenüber den typischen monatlichen Zuwächsen von 0.4% bis 0.6% seit Mitte 2022. Das jährliche Wachstum verlangsamte sich ebenfalls von 5.1% im Februar auf 4.6%, was einen 11-monatigen Trend fortsetzt. Die Verlangsamung wird auf eine verringerte Nachfrage nach Häusern aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit und neuer Zölle zurückgeführt.

Verbrauchervertrauen im Euroraum sinkt

Das Verbrauchervertrauen im Euroraum sank im April laut einer Schnellschätzung der Europäischen Kommission am Dienstag um 2.2 Punkte auf -16.7. Dies folgt auf einen Wert von -14.5 im März. Ökonominnen und Ökonomen hatten einen kleineren Rückgang auf -15.5 erwartet. Auch das Verbrauchervertrauen in der Europäischen Union insgesamt fiel und sank um 2.1 Punkte auf -16.0.

Unternehmensnachrichten im Fokus: Quartalszahlen von AT&T, Boeing, Boston Scientific, IBM, Lam Research, NextEra Energy, Philip Morris, ServiceNow und Texas Instruments.

Konjunkturdaten im Fokus: Handelsbilanz Eurozone (11:00), Vierteljährliches Bulletin der Bank of England (14:00), Verkäufe neuer Häuser USA (16:00).

Quelle: InvestmentWorld.ch


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