Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Schlechte Nachrichten von Julius Bär

Raiffeisen Börse täglich : Die Börse in der Schweiz wird heute ebenso wie die anderen europäischen Handelsplätze mit leichten Abschlägen in den Tag starten.

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DER TAG | Die negative Tendenz hält an

Positive Impulse fehlen. Etwas Bewegung könnte das viel beachtete Stimmungsbarometer des Münchner ifo-Instituts im Laufe des Tages bringen. Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft dürfte sich im Mai Experten zufolge weiter aufgehellt haben. Zudem veröffentlicht die EZB die Protokolle ihrer jüngsten Zinssitzung.

SCHWEIZ | Schlechte Nachrichten von Julius Bär

Im Fokus eines eher ruhigen Handelstages standen gestern die Aktien des Vermögensverwalters Julius Bär (-4.9%), der überraschend seine Interimsresultate und dazu einen weiteren Grossabschreiber auf seinem Kreditportfolio bekanntgegeben hatte. Für die Investoren stellte dies eine neue negative Überraschung der Privatbank dar, die im vergangenen Jahr noch das Signa-Debakel aufarbeiten musste. Die Analysten hoffen nun auf positivere Neuigkeiten des Bär-Managements am Investorentag Anfang Juni. Ebenfalls schwach zeigten sich die Aktien der beiden Bauzulieferer Sika (-1.7%) und Geberit (-0.8%). Im Markt wurde auf eine Branchenstudie von JPMorgan verwiesen, in der beide Unternehmen mit «Underweight» bewertet wurden. Bei den anziehenden Quartalsumsätzen von Geberit vermuteten die Analysten zudem Vorzieh-Effekte im Hinblick auf drohende Preiserhöhungen. Die Luxusgüterwerte von Richemont und Swatch (beide -1.2%) schlossen ebenfalls schwächer. Auch Nestlé (+0.6%) legten erneut zu. In einem Interview sagte Konzernchef Laurent Freixe, dass er trotz der Skandale in Frankreich am Wassergeschäft mit Premiummarken wie Perrier und San Pellegrino festhalten will.

GLOBAL | Sorgen um US-Schulden nehmen zu

Die zunehmenden Sorgen der Anleger wegen des steigenden US-Staatsdefizits haben den New Yorker Börsen gestern einen herben Rückschlag eingebrockt. Marktbeobachter sahen eine schleppend verlaufene Auktion von US-Staatsanleihen mit einem Volumen von 16 Milliarden Dollar als Auslöser für die kräftigen Kursabschläge. Die laufenden Haushaltsverhandlungen in Washington drehen sich um einen Gesetzentwurf, der unter anderem Ausgabenkürzungen und Steuersenkungen enthalten soll. Im Dow gerieten die bereits von vielen Hiobsbotschaften gebeutelten Aktien von Unitedhealth (-5.8%) erneut unter Druck. Die Anteilscheine von Wolfspeed brachen um 59% auf den tiefsten Stand seit den 1990-er Jahren ein. Das «Wall Street Journal» hatte berichtet, dass der Chiphersteller innerhalb weniger Wochen Konkurs anmelden wolle.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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