Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit Verlusten eröffnen.
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DER TAG | Etwas tieferer Start erwartet
Die Konsolidierung am Aktienmarkt weitet sich am Donnerstag voraussichtlich aus. „Die Übergewichtung Europas wird offensichtlich etwas abgebaut”, so ein Händler. Besonders für Anleger aus dem Dollar-Raum seien Gewinnmitnahmen aufgrund der hohen Währungsgewinne attraktiv. Der Markt warte zudem weiter ab, ob es auch zwischen der EU und den USA ein Handelsabkommen geben werde.
SCHWEIZ | SMI schliesst leicht im Minus
Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch leicht im Minus abgeschlossen. Den ganzen Handelstag hindurch bewegte sich der Schweizer Leitindex SMI in einer recht engen Spanne rund um die Nulllinie herum und fiel mit der Schlussauktion auf sein Tagestief. Von der Entspannung im Handelsstreit profitierten vor allem Technologiewerte wie Logitech (+2.5%) und VAT (+0.9%). Insgesamt setzten sie damit ihren deutlichen Aufwärtstrend der vergangenen Tage fort. In der zweiten Reihe zogen auch Halbleiterwerte wie AMS Osram, U-Blox, Comet oder Inficon zwischen 0.8 und 2.6 Prozent an. An der Spitze der Blue Chips fanden sich erneut Adecco (+1.6) wieder, welche durch die Hoffnungen auf eine bessere konjunkturelle Entwicklung getragen wurden und sich damit wieder etwas von der jüngsten Schwächephase erholen konnten. Gesucht waren ebenso Bankentitel wie UBS (+1.1%) und Julius Bär (+1.7%). Nach den Kursturbulenzen der vergangen beiden Tage konnten UBS sich damit wieder stabilisieren, wobei laut Händler auch eine Kurszielerhöhung durch die Citigroup gewirkt haben dürfte. Am Ende der Tabelle fanden sich Sandoz (-1.8%) wieder. Laut Händlern wurden hier Gewinne mitgenommen, nachdem die Titel die letzten Monate deutlich an Wert gewonnen hatten. Den SMI belasteten vor allem die beiden defensiven Schwergewicht Nestlé (-1.1%) und Novartis (-0.6%).
GLOBAL | Wall Street mit Verlusten
Weder günstige Inflationsdaten noch eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China haben die Wall Street am Mittwoch nachhaltig gestützt. Händler sprachen stattdessen von Ernüchterung über das Handelsabkommen der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt. Herausgekommen war nach Angaben der Unterhändler ein Rahmenwerk, um die im Mai erzielte Einigung in Genf wieder in die Spur zu bringen. Marktbeobachter befürchteten aber ein wachsweiches Rahmenwerk, das kaum über das Genfer Abkommen hinausgehen dürfte.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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