Raiffeisen Börse täglich : Angesichts einer erneuten Zuspitzung im Nahost-Konflikt werden zum Start kleinere Abgaben erwartet.
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DER TAG | Leichte Abgaben zum Handelsstart
Der US-Präsident hat die Bewohner Teherans zum Verlassen der Stadt aufgerufen. Das löst neue Befürchtungen über eine Ausweitung des Konflikts aus, möglicherweise mit Beteiligung der USA.
SCHWEIZ | Schwergewichte drückten SMI ins Minus
Gestern hat der SMI vor allem unter den nachgebenden Index-Schwergewichten Roche (-2.5%), Nestlé (-1.4%) und Novartis (-0.8%) gelitten. Die prozentual grössten Abgaben unter den Blue Chips lagen indes bei dem Logistiker Kühne+Nagel (-3.0%). Sorgen um sichere Transportwege im Zuge der Eskalation im Nahen Osten setzten den Papieren zu. Die gesamten Einbussen an der Börse hielten sich aber trotz des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten zwischen Israel und dem Iran in Grenzen. Die Auseinandersetzung habe bislang an den Finanzmärkten noch keine Panik ausgelöst, sagten Händler. In Frankfurt, London oder Paris schlossen die Aktienmärkte gar im Plus. Positiv aufgenommen wurden Konjunkturzahlen aus China, während sich die Blicke der Börsianer auch bereits auf die diese Woche anstehenden Zinsentscheide in den USA und in der Schweiz richteten.
GLOBAL | Kurse trotzen der Eskalation in Nahost
Die Börsen in den USA haben sich gestern nach den deutlichen Verlusten vom Freitag erholt. Zwar bereite der zwischen Israel und Iran entbrannte Krieg Sorgen und die Nervosität sei gross, doch derzeit habe die Hoffnung die Oberhand, hiess es von Marktbeobachtern. Die Strasse von Hormus, eine wichtige Schifffahrtsroute für Öltransporte, sei noch offen, und zugleich hielten sich die USA, die in der Region Militärstützpunkte mit Zehntausenden Soldaten haben, aus den Kriegshandlungen heraus. Am Ölmarkt, der derzeit wegen des Kriegs in Nahost besonders im Fokus der Märkte steht, beruhigte sich das Geschehen. Das dürfte sich aber ändern, sollte sich die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Israel und Iran länger hinziehen und noch mehr eskalieren. Dann könnte das den Ölpreis nach Ansicht von Experten rasch über die 80-Dollar-Marke treiben. Bei den Einzelwerten gewannen US Steel gut 5%, nachdem der japanische Stahlhersteller Nippon Steel die bedingte Genehmigung der USA für eine Partnerschaft beider Unternehmen erhalten hatte. In Europa ist Renault um 8% gefallen. Der französische Autohersteller verliert seinen Chef Luca de Meo, der laut Zeitungsberichten zum Luxusgüterhersteller Kering (+11.2%) wechset.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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