Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Erleichterung nach Waffenruhe in Nahost

Raiffeisen Börse täglich : Gestützt wird die Stimmung heute von günstigen Vorgaben der US-Börsen.

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DER TAG | Positive Stimmung setzt sich fort

Zudem scheint die Waffenruhe zwischen dem Iran und Israel vorerst zu halten. Laut der vorbörslichen Indikatoren wird es zum Handelsstart in der Schweiz erneut leicht nach oben gehen. Auch in Asien setzte sich die positive Stimmung des Vortages fort.

SCHWEIZ | Erleichterung nach Waffenruhe in Nahost

Nach der Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran haben die Anleger gestern wieder in den Risk on-Modus geschaltet. Gleichwohl dürfte die Lage fragil bleiben. Es sei noch zu früh, um von grünen Börsenampeln ausgehen zu können, meinte ein Börsianer. Denn ab Anfang Juli werde auch die US-Strafzollthematik wieder an Dynamik gewinnen und dies könnte die Investoren dann aufs Neue verunsichern. An der Spitze der Bluechips standen die Aktien des Baustoffkonzerns Holcim (+6.8%) und von dessen abgespaltenen Nordamerikageschäft Amrize (+7.4%). Am Montag war Amrize als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht worden. Diverse positive Analystenkommentare stützten gestern, nach einem bescheidenen Auftakt am Montag. Gefragt war mit Sika (+3.7%) ein weiterer Bauzulieferer. Geberit (+0.2%) fielen im Verlauf dagegen zurück. Weit oben auf der Kurstafel waren auch andere Zykliker wie Adecco (+3.5%), Richemont und SIG (je +1.5%). Auf der anderen Seite führten Lindt & Sprüngli PS (-2.8%) das überschaubare Feld der Verlierer an.

GLOBAL | Reisebranche wieder im Aufwind

Die Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran sowie daraufhin stark fallende Ölpreise haben gestern für steigende Kurse an den weltweiten Finanzmärkten gesorgt. Dies verbesserte laut Händlern die Stimmung merklich und versetzte die Anleger in Kauflaune. Aktien aus der Reisebranche, die zuletzt von den Kriegs- und Ölpreissorgen belastet waren, gehörten daher zu den grössten Gewinnern. Die Aktien von American Airlines gewannen 4.3% und die von United Airlines 2.7%. Papiere von Ölkonzernen wie Exxon Mobil und Chevron gerieten dagegen genauso unter Druck wie Anleihen. Diese wurden von Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell beeinflusst, der vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses sagte, dass angesichts des unsicheren Wirtschaftsausblicks viele Szenarien denkbar seien. Sollten Inflationsdaten schwächer als erwartet ausfallen, könnte die Fed auch schneller die Zinsen senken. Anleger reagierten auf die Äusserungen mit einer leichten Anhebung ihrer Erwartung von mindestens zwei Zinssenkungen bis Jahresende.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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