Raiffeisen Börse täglich : Nestlé im Tal der Tränen

Raiffeisen Börse täglich : Die gestrige Einigung im Zollstreit zwischen der EU und den USA dürfte heute an den Börsen zum Handelsstart zu Gewinnen führen.

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DER TAG | Zolleinigung beflügelt etwas

Ob diese längerfristig anhalten, ist aber offen. «Schlechter hätte man nicht verhandeln können», so ein Händler kritisch. Die EU-Chefin sei auf sämtliche Tricks der Amerikaner hereingefallen, vor allem auf die jüngste Drohung von 30-prozentigen Zöllen. Vor allem die US-Börsen dürften honorieren, dass Trump mit diesem Erfolg von seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal ablenken kann.

SCHWEIZ | Nestlé im Tal der Tränen

Nach einem einigermassen stabilen Morgen fiel der SMI am Freitagnachmittag deutlich ins Minus: verursacht vor allem aufgrund deutlicher Abgaben bei den SMI-Schwergewichten Nestlé (-1.1%) und Roche (GS -2.2%). Die Papiere des Nahrungsmittel-Herstellers standen damit auch am Tag nach der Zahlenbekanntgabe unter Druck. Zwischenzeitlich fiel der Kurs bis auf 72.3 Franken und damit auf ein neues Mehrjahrestief. Diverse Analysten hatten am Freitag aufgrund der zum Teil sehr ernüchternden News vom Donnerstag ihre Kursziele gesenkt, was denn auch der Grund für die weiteren Abgaben gewesen sein dürfte. «Nestlé ist im Tal der Tränen», sagte ein Marktbeobachter dazu. Bei Roche war ein erneuter Rückschlag bei einem Produkt der Grund für die Abgaben. So äusserte sich am Freitag ein EU-Ausschuss ablehnend zum Zulassungsantrag für die Gentherapie Elevidys. Bereits Anfang der Woche musste Roche Rückschläge hinnehmen, konnte die Anleger am Donnerstag mit den Halbjahreszahlen aber kurzzeitig etwas zufriedenstellen.

GLOBAL | Intel schreibt Milliarden-Verluste

Nach einer erfreulichen Börsenwoche sind die US-Aktienmärkte am Freitag mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Skeptische Töne vom Halbleiterkonzern Intel (-8.5%) trübten das Bild im Technologiesektor kaum. Der Umsatz des gebeutelten Chipkonzerns stagnierte im Jahresvergleich. Unter dem Strich gab es einen Verlust von 2.9 Milliarden Dollar nach roten Zahlen von 1.6 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Ausserdem begräbt der US-Konzern milliardenschwere Investitionspläne für neue Chipfabriken in Europa. Wesentlich besser läuft es bei Newmont – nach den Zweitquartalszahlen über Markterwartung stiegen die Aktien um 6.9%. Der Goldminenbetreiber profitiert von den jüngsten Rekordhochs des Edelmetalls. Konjunkturseitig waren die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter im Juni in den USA kräftig zurückgegangen. Volkswirte hatten aber Schlimmeres befürchtet.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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