Raiffeisen Börse täglich : Wieder einmal schoben vor allem Roche (GS +2.2%, auf 317.7 Franken) den Markt an.
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DER TAG | Warten auf die Fed
Heute dürfte der Handel in der Schweiz erneut eher ruhig verlaufen. Vor der Zinssitzung der US-Notenbank am Mittwoch lassen Anleger lieber Vorsicht walten. Entscheidend werden die begleitenden Kommentare von Fed-Chairman Jerome Powell sein. Analysten halten es für möglich, dass Powell hohe Hürden für weitere Zinssenkungen hervorheben wird.
SCHWEIZ | Erster Börsentag für Helvetia Baloise
Wieder einmal schoben vor allem Roche (GS +2.2%, auf 317.7 Franken) den Markt an. Dagegen standen Novartis (-0.4%) auf dem Verkaufszettel. Neben Gewinnmitnahmen nach dem starken Lauf der Papiere war auch von Umschichtungen zum Basler Branchennachbarn im Markt die Rede. Weiterhin schwach zeigte sich das dritte Schwergewicht Nestlé (-0.6%). Im breiten Markt lagen die Augen auf den frisch fusionierten Aktien der Helvetia Baloise Holding (HBAN). Sie gingen mit einem Minus von 1.1% aus dem Handel. Dabei belastete vor allem die Aussicht auf Goodwill-Abschreibungen in den kommenden Jahren, die gestern bekannt gegeben wurden. Die neue Firma steigt laut eigenen Angaben im Heimmarkt Schweiz mit über zwei Millionen Kunden und einem Marktanteil von rund 20% zum grössten Allbranchenversicherer auf. Zudem will die Gruppe in Europa eine stärkere Rolle einnehmen. Mit einem Geschäftsvolumen von total rund 20 Milliarden Franken schafft es die Helvetia Baloise in die «Top 10» der börsenkotierten Versicherungen Europas.
GLOBAL | Gerangel um Warner-Bros.-Übernahme
Die US-Aktienmärkte haben gestern vor der Leitzinsentscheidung der US-Notenbank den Rückwärtsgang eingelegt. Zwar rechnet der Markt mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 90% mit einer Zinssenkung, immer stärker rückt aber der künftige Zinspfad ins Bewusstsein der Akteure. Im Handel wird über eine falkenhafte Zinssenkung spekuliert, ausserdem ist der weitere geldpolitische Kurs angesichts fehlender neuer Wirtschaftsdaten unsicher. Zudem wurde in den vergangenen Wochen bereits viel Zinssenkungsfantasie eingepreist. Ansonsten sorgte vor allem das Gerangel um die Übernahme von Warner Bros. Discovery (+4.4%) für Gesprächsstoff und Kursbewegungen. Nachdem es zunächst nach einem 72- Milliarden-Dollar-Deal zwischen Warner und Netflix (-3.4%) aussah, schaltete sich Paramount Skydance (+9.0%) mit einem feindlichen Gebot über insgesamt 77.9 Milliarden Dollar ein. Unter anderem hatte sich der US-Präsident, dem Nähe zu Paramount-Chef Ellison nachgesagt wird, am Wochenende eingemischt und sich kritisch zum Deal mit Netflix geäussert.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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