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LGT Navigator: Mit Spannung erwartete Quartalsbilanzen der Tech-Schwergewichte

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LGT Navigator: Neben dem für morgen Abend erwarteten Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank stehen in dieser Woche die Quartalsausweise der grossen Technologiewerte wie Alphabet, Microsoft, Apple oder Amazon im Fokus.

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An der New Yorker Börse hielten sich die Indizes im Vorfeld nahe den jüngst erreichten Rekordhochs. Die Bank of Japan hält unterdessen an ihrem bisherigen expansiven geldpolitischen Kurs fest, zeigt sich aber im Konjunkturausblick etwas optimistischer. Ähnlich könnte sich auch das Fed positionieren.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial gegenüber dem Vortag leicht tiefer bei 33’981.57 Punkten (-0.18%), während der S&P 500 im Tagesverlauf ein erneutes Rekordhoch bei 4’194 Zählern erreichte und den Tag bei 4’187.62 Zählern (+0.18%) beendete. An der Technologiebörse Nasdaq 100 verbuchten die Indizes kräftigere Tagesgewinne von rund +0.7%. Heute und in den nächsten Tagen stehen die Quartalsbilanzen der Schwergewichte im US-Technologiesektor im Zentrum des Geschehens: Microsoft und Alphabet (heute), Apple (Mittwoch), Amazon (Donnerstag). Bereits gestern nach Börsenschuss berichtete Tesla. Der US-Elektroautobauer verbuchte im Auftaktquartal ein kräftiges Wachstum und erzielte den bislang höchsten Quartalsgewinn. Im Q1 wies Tesla einen Nettogewinn von USD 438 Mio. aus, verglichen mit einem Gewinn von USD 16 Mio. in der Vorjahresperiode.

In Asien überwogen die Unsicherheiten rund um die Pandemie angesichts der katastrophalen Situation in Indien und aufflammender Virusherde in Teilen Südostasiens. Der Entscheid der Bank of Japan ihre Leitzinsen unverändert zu belassen, bewegte die Märkte nicht. In Europa stehen heute u.a. die heimischen Börsenschwergewichte UBS, Novartis und ABB im Rampenlicht. Die Schweizer Grossbank UBS hat den Gewinn im Q1 dank höherer Einnahmen und geringerer Kreditrisiken gesteigert, allerdings schmälerte der Zahlungsausfall des US-Hedgefonds Archegos den Gewinn spürbar. Insgesamt konnte die UBS die Markterwartungen übertreffen.

Japans Zentralbank hält an ihrer extrem lockeren Geldpolitik unverändert fest

Die Bank of Japan beliess ihren Leitzins wie erwartet unverändert, erhöhte aber ihre Wachstumsprognose für das am 1. April begonnene Fiskaljahr von zuvor +3.9% auf +4.0%. Für das im März 2023 endende Jahr wird ein Wachstum von +2.4% erwartet, nachdem zuvor ein Wachstum von +1.8% prognostiziert worden war. In Bezug auf die Inflationsentwicklung in Japan bleibt die Zentralbank aber weiterhin meilenweit von ihrem Ziel entfernt und eine Zinswende dürfte deshalb nach wie vor in weiter Ferne liegen. Laut BoJ sei es unwahrscheinlich, dass die Inflation das Ziel der Notenbank von 2% in den nächsten drei Jahren erreichen werde.

Deutsche Unternehmer beurteilen Konjunkturausblick laut Ifo vorsichtig

Die vom Münchener Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo monatlich befragten rund 8’000 Unternehmen blieben in der jüngsten Umfrage hinsichtlich ihrer Konjunktureinschätzung zurückhaltend. Das Geschäftsklimabarometer verbesserte sich im April zwar den dritten Monat in Folge, jedoch nur minimal um 0.2 auf 96.8 Punkte. Analysten waren von einem stärkeren Zuwachs auf 97.8 Zähler ausgegangen. Einerseits beurteilten die Firmen das aktuelle Umfeld optimistischer, andererseits bleibt der Ausblick von Unsicherheiten belastet. Auf Sektorenebene war eine weitere Verbesserung in der Industrie und im Handel feststellbar, während sich aber das Geschäftsklima unter Dienstleistern und im Baubereich eintrübte. Laut Ifo-Präsident Clemens Fuest dämpfen die dritte Infektionswelle und Engpässe bei Vorprodukten die Erholung der deutschen Wirtschaft.

US-Industrie meldet nur schwachen Auftragszuwachs

Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter, also von Produkten, die eine Lebensdauer von mindestens drei Jahren haben, erhöhte sich im März weniger stark, als von Ökonomen erwartet. Auf Monatssicht stiegen die Bestellungen um +0.5% verglichen mit einer signifikant höheren Konsensprognose von 2.2%. Im Vormonat waren die Durable Goods Orders um revidiert -0.9% (erste Schätzung -1.2%) zurückgegangen. Die Bestellungen für zivile Investitionsgüter ohne Flugzeuge, die als wichtige Messgrösse für die Unternehmensinvestitionen gelten, nahmen im März aber um immerhin +0.9% zu.

Wirtschaftskalender 27. April

MEZLandIndikatorLetzte Periode
10:00DEIfo Geschäftsklima (April)96.6
14:30USAAuftragseingang dauerhafte Güter (März, M/M)-1.2%

Unternehmenskalender 27. April

LandUnternehmenPeriode
CHUBSQ1
CHABBQ1
CHNovartisQ1
CHBucherQ1 Umsatz
FRSchneider ElectricQ1 Umsatz
GBHSBCQ1
GBBPQ1
USAMicrosoftQ1
USAAlphabetQ1
USAGeneral ElectricQ1
USAVisaQ1
USAUPSQ1
USAAmgenQ1
USA3MQ1
USAStarbucksQ1
USATexas InstrumentsQ1

Quelle: BondWorld.ch


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