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LGT Navigator: US-Notenbank in den Startlöchern

LGT Navigator: Die amerikanische Zentralbank könnte heute Abend den Startschuss für das Ende ihrer ultra-expansiven Geldpolitik geben.

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Dabei muss das Fed die Risiken einer potenziell überschiessenden Inflation und einer durch die Lieferkettenprobleme und die Pandemie gefährdeten Konjunkturerholung abwägen. An den Kapitalmärkten wird damit gerechnet, dass Fed-Chef Powell heute den Startschuss zum «Tapering», sprich der Drosselung der quantitativen Massnahmen (QE), geben wird.

US-Notenbankpräsident Jerome Powell dürfte heute Abend mit grösster Wahrscheinlichkeit ankündigen, dass das Fed ihr Anleihenkaufproramm im monatlichen Rhythmus reduzieren und bis Mitte 2022 beenden wird. Bis dato hat die Zentralbank monatlich Anleihen im Volumen von USD 120 Mrd. erworben. Hintergrund ist die laufende Erholung der Wirtschaft von der Coronakrise, auch wenn diese jüngst wegen der Lieferkettenprobleme ins Stocken geraten ist. Eine gewichtige Rolle dürfte aber auch der ungewisse Inflationsausblick spielen. Auch wenn die US-Notenbank (wie auch die EZB) weiterhin davon ausgeht, dass der Teuerungsdruck «temporärer» Natur ist, so dürfte das Fed hier wohl auf Nummer sicher gehen wollen und rechtzeitig Gegensteuer geben.

An der Wall Street setzte sich unterdessen die Rekordserie fort, unterstützt durch gute Quartalsresultate, wie dem US-Pharmagiganten Pfizer, der seine Jahresziele anhob. Der Dow Jones Industrial schloss +0.39% höher bei 36’089 Punkten. Auch der breite S&P 500 legte um +0.37% auf 4’630.65 Punkte zu. Weiter aufwärts ging es auch an der Technologiebörse Nasdaq. Der Nasdaq 100 gewann +0.42% und ging bei 15’972.49 Zählern aus dem Tagesgeschäft.

US-Republikaner entscheiden Stimmungstest für sich

Der Republikaner Glenn Youngkin hat bei der als Stimmungstest geltenden Gouverneurswahl im US-Bundesstaat Virginia knapp gewonnen. Für US-Präsident Joe Biden und die Demokraten bedeutet die Wahl eine Schlappe und könnte ein schlechtes Omen für die in einem Jahr anstehenden Kongresswahlen sein. Youngkin, der im Wahlkampf Schützenhilfe von Ex-Präsident Donald Trump erhalten hatte, schlägt den von Präsident Biden unterstützten Kandidaten Terry McAuliffe.

Lieferkettenprobleme drücken die Euro-Industrie

Industrieunternehmen im Euroraum zeigten sich im Oktober angesichts der anhaltenden Produktionsunterbrechungen etwas vorsichtiger. Dies spiegelte der Einkaufsmanagerindex (PMI) des Londoner Marktforschungsinstituts IHS Markit, der von 58.6 Punkten im September auf 58.3 Zähler nachgab. Ab 50 Zählern signalisiert das Industriebarometer ein Wachstum, darunter auf eine Kontraktion. Immer mehr Unternehmen klagten über Lieferschwierigkeiten und die Auswirkungen steigender Kosten und Preise, kommentierte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson.

Wirtschaftskalender 3. November

MEZLandIndikatorLetzte Periode
00:00JPFeiertag
10:30EZIHS Markit Einkaufsmanagerindex Composite (Oktober)56.8
11:00EZArbeitslosenrate (September)7.5%
11:15EZEZB-Präsidentin Lagarde Rede
13:15USAADP Beschäftigung Privatwirtschaft (Oktober)568’000
13:30USAHandelsbilanz (September)USD -73.3 Mrd.
14:45USAIHS Markit Einkaufsmanagerindex Composite (Oktober)57.3
15:00USAAuftragseingang dauerhafte Güber (September)+1.2%
16:00USAISM Einkaufsmanagerindex Dienstleister (Oktober)61.9
19:00USAFOMC Zinsentscheid+0.25%
20:30USAFed Pressekonferenz

Unternehmenskalender 3. November

LandUnternehmenPeriode
CHOerlikonQ3
CHSwiss ReQ3
CHGeberitQ3
CHVontobelQ3
DEBMWQ3
DELufthansaQ3
AUTRaiffeisen InternationalQ3
FRSuezQ3
ITIntesa SanpaoloQ3
DNKVestasQ3
DNKNovo NordiskQ3
SPEndesaQ3
USAQualcommQ3
USAQiagenQ3
USAAllstateQ3
USAElectronic ArtsQ3
USAMarriott InternationalQ3
USANew York TimesQ3

Quelle: BondWorld.ch


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