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LGT Navigator: Mit vorsichtiger Zuversicht ins Jahresende

LGT Navigator : Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu und an den Aktienmärkten bleiben die Anleger vor dem Weihnachtswochenende und angesichts der akuten Corona-Sorgen vorsichtig optimistisch.

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Mit Blick auf das neue Jahr 2022 dürften weiterhin die Entwicklung der Pandemie und die weitere Impfstoffentwicklung, die Inflation und die Störungen der globalen Lieferketten sowie die geldpolitische Wende der Zentralbanken und nicht zuletzt Mega-Themen wie der Klimawandel oder die Digitalisierung im Zentrum stehen. Auch das geopolitische Spannungsfeld darf nicht unterschätzt werden und muss auf dem Radar der Investoren bleiben.

Auf dem New Yorker Börsenparkett blieb es kurz vor den Weihnachtsfeiertagen relativ ruhig und die Indizes konnten ihre Gewinne zur Wochenmitte nochmals ausbauen. Der Dow Jones Industrial legte um rund drei Viertel Prozent zu und verbuchte im bisherigen Wochenverlauf einen Gewinn von gut einem Prozent. Der S&P 500 schloss knapp ein Prozent höher und an der Nasdaq verbuchten die Technologieindizes ebenfalls solide Tagesgewinne, getrieben u.a. von der Tesla-Aktie. Tesla-Chef Elon Musk hatte in einem Interview gesagt, dass er mittlerweile das Ziel einer Veräusserung von mehr als zehn Prozent seiner Tesla-Aktien erreicht habe. An den Börsen Asiens knüpften die meisten Aktienindizes an die positiven Vorgaben aus den USA und Europa an und präsentierten sich am Donnerstag freundlich.

Über die Weihnachtsfeiertage und die Woche bis zum Jahreswechsel werden keine massgeblichen Konjunkturdaten publiziert und auch die Zentralbanken haben sich ja bereits im Vorfeld positioniert. Neue Impulse werden dann zum Jahresstart die Ergebnisse der Einkaufsmanagerumfragen liefern.

US-Wirtschaft hielt sich im Q3 besser als erwartet

Die amerikanische Wirtschaft ist im dritten Quartal etwas kräftiger gewachsen als in den bisherigen Schätzungen angenommen. Den revidierten Daten des Bureau for Economic Analyses zufolge expandierte das weltgrösste BIP gegenüber dem Vorquartal mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von +2.3%. Die letzte Berechnung hatte +2.1% ergeben. Damit hat sich das Wachstumstempo im Vergleich zum Vorquartal deutlich abgeschwächt. Im Q2 wurde eine annualisierte Wachstumsrate von +6.7% ausgewiesen. Kräftiger als vermutet zeigte sich im Q3 der Privatkonsum, der um +2.0%, anstatt der zunächst gemeldeten +1.7% zunahm.

Neuere Daten deuten auf eine weitere Abschwächung im Schlussquartal hin. So fiel das Wirtschaftsaktivitätsbarometer der Chicagoer Fed (Chicago Fed National Activity Index) im November auf +0.37 Punkte von +0.75 Zählern im Oktober zurück. Ab einem Wert von Null signalisiert der CFNAI ein Wirtschaftswachstum auf historischem Trendniveau.

Mit Unsicherheiten behafteter EZB-Inflationsausblick

Nach Einschätzung von EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel könnte der signifikant gestiegene Inflationsdruck in der Eurozone länger anhalten, als dies die EZB erwartet hat. Die EZB gehe aber nach wie vor davon aus, dass die Inflation

im Laufe des nächsten Jahres zurückgehen werde. Die Frage stelle sich aber wie schnell und wie stark der Rückgang sein wird. Es bestehe ein Aufwärtsrisiko im Inflationsausblick der EZB, kommentierte Notenbankdirektorin Schnabel in einem Interview mit der französischen Zeitung «Le Monde». In der offiziellen Prognose rechnet die EZB derzeit mit einer durchschnittlichen Inflationsrate im nächsten Jahr von +3.2% und mit einem Rückgang auf +1.8% im Jahr 2023. Die Normalisierung der Geldpolitik müsse ein schrittweiser Prozess sein, denn wenn die EZB zu schnell reagiere, besteht die Gefahr, dass der Wirtschaftsaufschwung durch eine zu abrupte Verschärfung der Finanzierungsbedingungen abgewürgt wird.

Wirtschaftskalender 23. Dezember

MEZLandIndikatorLetzte Periode
08:00DEImportpreise (November, M/M)+3.8%
09:00ESPBIP Q3 (Q/Q)+2.0%
10:00ITGeschäftsklima (Dezember)+116.0
10:00ITKonsumentenvertrauen (Dezember)+117.5
14:30USAKonsumausgaben (November, M/M)+1.3%
14:30USAPersönliche Einkommen (November, M/M)+0.5%
14:30USAPCE-Kern- (Inflations) Index (November, J/J)+4.1%
14:30USAAuftragseingang dauerhafte Güter (November, M/M)-0.4%
16:00USAKonsumentenvetrauen (Dezember)+71.7
16:00USAVerkäufe neuer Häuser (November, M/M)+0.4%

Unternehmenskalender 23. Dezember

LandUnternehmenPeriode
DEDouglasQ4
KANBlackberryQ3

Quelle: BondWorld.ch


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