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BlackRock : Durchwachsene Ergebnisse in den USA

Durchwachsene Quartalsgewinne in den USA. Die Aktienmärkte notierten letzte Woche tiefer: die wenig überzeugenden makroökonomischen Daten aus China trugen zu den eher durchwachsenen Quartalsgewinnen der Unternehmen in den USA bei……

von Stephan Meschenmoser  BlackRock


Auffällig dabei war, dass eine Vielzahl an Unternehmen in den USA zwar ihre Gewinn-, nicht aber ihre Umsatzziele erreicht haben; oftmals wurde hierfür der starke Dollar als Begründung herangeführt, der sich negativ auswirkt. Aufgrund dieses Gegenwinds und der besseren Quartalszahlen in Europa (55% der Unternehmen haben die Erwartungen übertroffen und haben durchschnittlich 15% i.Vgl. zum Vorjahr zugelegt) favorisieren wir weiterhin nicht-amerikanische Aktienmärkte.

Tiefere Rohstoffpreise. Die positiven Konjunkturzahlen sowie die stabilere Lage im „Ausland“ führen dazu, dass mehr und mehr Marktteilnehmer davon ausgehen, dass die amerikanische Notenbank dieses Jahr (vielleicht sogar bereits im September) damit anfangen wird, die Zinsen anzuheben. Die kurzfristigen Zinsen amerikanischer Staatsanleihen stiegen, was auch zu einer Verteuerung des Dollars führte. Der stärkere Dollar führte dann auch zu weiter fallenden Rohstoffpreisen; besonders der Ölpreis litt, was sich wiederum negativ auf die Entwicklung amerikanischer Hochzinsanleihen (ein Sechstel der Titel im Index ist dem Energiebereich zuzuordnen) auswirkte.

Griechische Reformen. Die griechische Regierung brachte derweil weitere Reformgesetze durch das Parlament, was notwendig ist, um mit den Gläubigern über ein weiteres Hilfsprogramm zu verhandeln; dies muss bis zum 20. August unter Dach und Fach sein, da dann eine weitere Zahlung an die Europäische Zentralbank (EZB) ansteht.

Stärkerer Yen. Der Yen hat letzte Woche leicht zugelegt nachdem die Investoren die Aussage des Zentralbankpräsidenten, der von einer sich beschleunigenden Inflation ausgeht, dahingehend interpretiert haben, dass die quantitative Lockerung nicht weiter erhöht wird. Japanische Aktien waren allerdings nicht stark betroffen, was z.T. auch darauf zurückzuführen ist, dass japanische Pensionskassen ihre Aktienquote weiter zu erhöhen scheinen. Wir sehen weiterhin Chancen in japanischen Aktien.

Quelle: AdvisorWorld.ch


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