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Columbia Threadneedle : Auch die Anpassung an den Klimawandel erfordert Investitionen

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Columbia Threadneedle : Der Klimawandel ist nach wie vor eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit.

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Pauline Grange (Photo left) Portfoliomanagerin, Verantwortungsvolles Anlegenund und Jess Williams Portfolioanalystin, Verantwortungsvolles Anlegen


Die Folgen sind bereits jetzt spürbar. Der Earth Day am 22. April rückt den Erhalt unserer Lebensgrundlage für einen Tag in den Fokus der Öffentlichkeit.

Das diesjährige Thema „Invest in our planet“ sollten Investoren zum Anlass nehmen, sich den tatsächlichen Investitionsbedarf vor Augen zu führen:

Massive Investitionen in Strom- und Wasserinfrastruktur sind nötig, um Menschen gegen die Folgen der Erderwärmung wie Überschwemmungen und Hitzewellen zu schützen, schreiben Portfoliomanagerin Pauline Grange und Analystin Jess Williams von Columbia Threadneedle Investments in einem aktuellen Marktkommentar. Sie erwarten einen mehrjährigen Superzyklus für grüne Investments, dessen Ausmass von vielen Investoren unterschätzt wird.

„Leider ist die Klimakrise in vielen Teilen der Welt bereits Realität. Überschwemmungen und Dürren werden immer häufiger und schwerwiegender“, konstatieren die beiden Expertinnen. Das Ausmass der Wetterextreme im Jahr 2021 war aussergewöhnlich hoch. Die extremen Wetterereignisse führten auch zu Unterbrechungen in den Lieferketten. Schwere Überschwemmungen in Europa, den USA und China haben Logistik- und Produktionsabläufe gestört. Die Erderwärmung liegt bereits bei 1,1 Grad Celsius und nähert sich rasch der Marke von 1,5 Grad. Es werde daher immer wichtiger, die Menschen vor den unvermeidlichen wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen des Klimawandels zu schützen.

Pauline Grange und Jess Williams schreiben: „Dies erfordert eine Modernisierung der Infrastruktur sowie eine Beschleunigung der grünen Investitionen. Ein Viertel der kritischen Infrastruktur in den USA, darunter Versorgungsbetriebe, Flughäfen und Häfen, sind durch Hochwasser gefährdet.“

Andererseits werde die zunehmende Schwere von Dürren den Druck auf die Wassersysteme erhöhen und in Verbindung mit dem Bevölkerungswachstum in immer mehr Teilen der Welt die Wasserknappheit verschärfen. Daher seien hohe Investitionen in die Wasserinfrastruktur nötig. „Es geht nicht nur darum, alternde Wassernetze zu modernisieren, über die weltweit etwa ein Drittel des Wassers verloren geht. Es sind auch Investitionen in intelligente Lösungen beispielsweise für die verbesserte Aufbereitung von Abwasser nötig.“

Weiteren Investitionsbedarf sehen die Expertinnen bei den Kühlsystemen für Gebäude und den Transport von Lebensmitteln. Das sei vor allem in dicht besiedelten Städten von entscheidender Bedeutung, denn diese sind von den steigenden Temperaturen am stärksten betroffen, da die vom Beton aufgenommene und abgestrahlte Wärme die Temperaturen zusätzlich in die Höhe treibt. „Ohne solche Lösungen ist das Leben der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, älterer und junger Menschen, in Gefahr. Aber auch Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen tragen zu den Treibhausgasemissionen bei. Wir brauchen also nachhaltigere Ansätze.“

Quelle: AdvisorWorld.ch


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