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Edmond De Rothschild : Die richtige anleihe strategie für die jetzige niedrigzinsphase

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 Im derzeitigen Umfeld mit sehr niedrigen Zinssätzen wenden sich die Anleger auf der Suche nach Rendite neuen Marktsegmenten zu und verändern das Risikoprofil ihrer Portfolios. Ungeachtet der in letzter Zeit sehr hohen Volatilität gibt es immer noch eine beträchtliche Zahl von Anlagemöglichkeiten. Angesichts der Grösse und Vielfalt des Anleihe-Universums sollten Anleger allerdings selektiv vorgehen.….


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Europa hat viele vorteile

Europa profitiert von sehr starken, unterstützend wirkenden Faktoren. Die Abwertung des Euros, die gegenwärtig niedrigen Zinssätze und das billige Öl tragen zur Steigerung der Gewinnmargen und der Ergebnisse europäischer Unternehmen bei. Frühindikatoren zeigen, dass die Erholung andauert. Die besser werdenden finanziellen Rahmenbedingungen, eine allmähliche Rückkehr des Verbrauchervertrauens, eine weniger rigide Haushaltspolitik und deutlich solidere Bankbilanzen tragen allesamt zu einem freundlicheren Konjunkturklima bei.

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), mit der das Wachstum gefördert und die Inflation erhöht werden sollen, wird noch einige Zeit akkommodierend bleiben und so günstige Rahmenbedingungen für Anleihen aus der Eurozone schaffen. EZB-Präsident Mario Draghi nimmt seine Aufgabe als Währungshüter sehr ernst. Am 10. März gab er mehrere umfangreiche Massnahmen bekannt: – Der wichtigste Leitzins, der Hauptrefinanzierungssatz, wurde auf null Prozent, der Einlagenzinssatz weiter auf minus 0,4 Prozent gesenkt. – Das Volumen des Anleihekaufprogramms wurde um 20 auf 80 Milliarden Euro pro Monat aufgestockt. – Ausserdem wurde das Programm auf Investment-Grade-Unternehmensanleihen von Nichtfinanzunternehmen ausgedehnt. – Ab Juni werden vier neue, gezielte längerfristige Refinanzierungsgeschäfte (TLTRO) für Kreditinstitute angeboten.  

Die spreu vom weizen trennen

Die akkommodierende Geldpolitik der EZB und die gute Verfassung der Unternehmen sind positive Faktoren für Hochzinsanleihen. Letztere profitieren auch von verhaltenem Wirtschaftswachstum, den niedrigen Zinssätzen und dem derzeitigen Euro-Wechselkurs. Die Desintermediation im Bankenbereich hat zu einer breiteren Diversifizierung des Marktes geführt, und es gibt jetzt mehr als 300 Emittenten aus dem Unternehmenssektor. Zudem liegen die Adressenausfallquoten weiterhin unter ihrem historischen Mittelwert von ca. drei Prozent.  

Dank der derzeit günstigen Situation in Europa bieten auch einige Staatspapiere aus der Eurozone Anlagechancen. Das gilt insbesondere für Anleihen aus den Peripherieländern, deren Fundamentaldaten besser werden und deren Wirtschaft dynamisch wächst. Allerdings sollte man nach wie vor sehr selektiv vorgehen. In Portugal und Griechenland haben die politischen Risiken abgenommen, während sie in Spanien immer noch sichtbar sind. Deshalb sind wir der Auffassung, dass portugiesische und griechische Staatspapiere zurzeit die besten Anlagechancen bieten.  

Auch in anderen Marktsegmenten gibt es interessante Gelegenheiten. Nachrangige Anleihen aus dem Finanzsektor profitieren beispielsweise von der Einführung neuer Regulierungsrahmen für Banken und Versicherungsgesellschaften. Neue Kapitalinstrumente werden konzipiert, und die Bonitätsnoten von emittierenden Unternehmen werden besser. Die europäischen Banken, die Anfang dieses Jahres eine volatile Phase erlebten, haben seitdem bestätigt, dass sie keine Liquiditäts- oder Solvenzprobleme haben. Wertpotenzial sehen Anleger auch bei Schuldtiteln von Versicherungsgesellschaften.  

Und schliesslich ist ein selektiver Ansatz für Schwellenländeranleihen eine interessante Möglichkeit, Anleiheportfolios zu diversifizieren. In den Schwellenländern gibt es zwei bedeutende Wachstumsquellen, nämlich den Binnenkonsum und den Export in westliche Länder. Ausserdem erhalten sie in letzter Zeit Rückenwind durch die Abwertung ihrer Landeswährungen. Haushaltsdefizite werden seltener. Ferner bewegen sich die Ölpreise jetzt seit über einem Jahr nach unten, was die Kurse von Anleihen, die von exportierenden Ländern begeben wurden, auf das aktuell besonders attraktive Niveau hat fallen lassen.  

Aktives investieren mit einem in zweifacher hinsicht flexiblen ansatz

Der von Guillaume Rigeade und Eliezer Ben Zimra verwaltete Fonds Edmond de Rothschild Bond Allocation ist eine besonders geeignete Lösung für die derzeitigen Herausforderungen an den Märkten. Er investiert aktiv in alle Rentenmärkte und gibt Anlegern die Möglichkeit, die Portfolio-Aufteilung, die Auswahl einzelner Anleihen und die Steuerung der Zinsempfindlichkeit Marktspezialisten zu übertragen. In den Fonds fliessen die Überzeugungen der Rentenmarktexperten von Edmond de Rothschild ein.

Edmond de Rothschild Bond Allocation ist in zweifacher Hinsicht flexibel. Er verfolgt bei der Steuerung der Zinssensitivität einen aktiven Ansatz, was in einer Zeit mit sich ändernden Zinssätzen ein grosses Plus ist. Auch im Hinblick auf die Positionierung ist der Fonds mit seinen grosszügig bemessenen Anlageobergrenzen für die verschiedenen Marktsegmente flexibel. Er kann bspw. in Staatsanleihen, Investment-Grade- oder Hochverzinslichen Unternehmensanleihen, Anleihen aus dem Finanzsektor und inflationsgebundene Anleihen sowie in Schwellenländeranleihen investieren. Durch die Vielzahl der Marktsegmente, aus denen der Fonds auswählen kann, bieten sich diesem im Verlauf eines Konjunkturzyklus vielfältige Anlagechancen, die auch zu seiner breiten Diversifizierung beitragen.  

Source: BONDWorld.ch


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