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Janus Henderson Global Dividend Index

Janus Henderson Global Dividend Index – Dividendenprognose für 2021 auf 1,36 Billionen USD angehobe

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Aufgrund der Beschleunigung des Wirtschaftswachstums zeigen die globalen Dividenden Anzeichen einer Belebung im ersten Quartal – Dividendenprognose für 2021 auf 1,36 Billionen USD angehoben

Laut dem aktuellen Janus Henderson Global Dividend Index gibt es nach dem ersten Quartal 2021 deutliche Anzeichen für eine bevorstehende Erholung der weltweiten Dividenden. Im Vergleich zu den Ergebnissen vor Beginn der Pandemie lagen im ersten Quartal 2021 die Ausschüttungen mit 275,8 Mrd. USD nur um 2,9 % unter dem Vorjahresniveau.

Auf bereinigter Basis waren die Dividenden nur 1,7 % niedriger als im Vorjahreszeitraum, ein weitaus geringerer Rückgang als in den drei vorangegangenen Quartalen, die alle einen zweistelligen Rückgang verzeichneten. Der Dividendenindex von Janus Henderson beendete das Quartal bei 171,3. Das ist der niedrigste Stand seit 2017, aber ein Anstieg ist nun wahrscheinlich.

Das stärkere erste Quartal und die besseren Aussichten für den Rest des Jahres führten dazu, dass die Fondsmanager von Janus Henderson ihre Prognose für die weltweiten Dividenden für das Gesamtjahr 2021 anhoben. Ihre neue Central-Case-Prognose liegt bei 1,36 Billionen USD, ein Plus von 8,4 % gegenüber dem Vorjahr auf Gesamtbasis, was einem bereinigten Anstieg von 7,3 % entspricht. Im Vergleich dazu lag die Best-Case- Prognose vom Januar bei 1,32 Billionen USD.

In den bisherigen vier Pandemie-Quartalen kürzten die Unternehmen Dividenden im Wert von 247 Mrd. USD, was einer Kürzung von 14 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und das Wachstum von fast vier Jahren zunichtemachte. Dennoch war dies ein geringerer Rückgang als nach der globalen Finanzkrise und die Branchenmuster entsprachen einer herkömmlichen, wenn auch schweren Rezession.

Q1 2021 – Dividendenerholung an den Märkten unterschiedlich

Weltweit kürzte im ersten Quartal nur jedes fünfte Unternehmen (18 %) seine Dividende im Vorjahresvergleich. Das ist deutlich weniger als ein Drittel (34 %) im letzten Jahr insgesamt.

Nordamerika: Das erste Quartal ist saisonal bedingt stark auf Nordamerika ausgerichtet, wo die Dividenden weit weniger gesunken sind als in anderen Teilen der Welt. Die US-Ausschüttungen in Höhe von 139,3 Mrd. USD lagen auf Gesamtbasis um 8,1 % unter dem Vorjahreswert, wobei der Rückgang fast ausschliesslich darauf zurückzuführen war, dass sich die ungewöhnlich hohen US-Sonderdividenden des vergangenen Jahres nicht wiederholten. Auf bereinigter Basis war der Rückgang der nordamerikanischen Dividenden um 0,3 % besser als der weltweite Durchschnitt von -1,7 %.

Europa ohne Grossbritannien: Das erste Quartal ist normalerweise relativ ereignislos für europäische Dividenden, aber dieses Jahr gibt es positive Anzeichen vor dem saisonal wichtigen zweiten Quartal. Die Ausschüttungen in Europa (ohne Grossbritannien) stiegen im Jahresvergleich um 10,8 % auf 42,5 Mrd. USD, angekurbelt durch Nachholzahlungen skandinavischer Banken. Auch die Schweiz leistet einen überproportionalen Beitrag zum ersten Quartal und auch hier haben sich die Unternehmen als belastbar erwiesen. Ein Drittel der europäischen Unternehmen, die üblicherweise im ersten Quartal ausschütten, haben ihre Dividenden im Jahresvergleich gekürzt, im Vergleich zu etwas mehr als der Hälfte in den letzten drei Quartalen.

Grossbritannien: Im ersten Quartal fielen die britischen Dividenden im Vergleich zum Vorjahr bereinigt um 26,7 %, da Grossbritannien weiterhin die Auswirkungen der Kürzungen bei den Ölgesellschaften spürte. Allerdings kürzte im ersten Quartal weniger als die Hälfte der britischen Unternehmen in unserem Index die Dividende, was deutlich besser ist als im letzten Jahr. Es gibt auch Anzeichen für eine Wiederbelebung, da die Gesamtsumme der britischen Dividenden im ersten Quartal dank einer Reihe von Sonderausschüttungen und Sonderdividenden um 8,1 % gestiegen ist. In den letzten zwölf Monaten haben 57 % der britischen Unternehmen in unserem Index Kürzungen vorgenommen.

Asien-Pazifik ohne Japan und Emerging Markets: Die Dividenden der Region Asien- Pazifik (ohne Japan) fielen auf bereinigter Basis um 6,0 %, wobei sich der Rückgang in Hongkong um 16,9 % deutlich bemerkbar machte. Dies bedeutete, dass unser Index für die Dividenden der Asien-Pazifik-Region auf 190,6 fiel. Die Schwellenländer erhielten Auftrieb durch Dividendenerhöhungen in Brasilien, Indien und Malaysia.

Bergbauunternehmen führen Erholung an, aber zyklische Konsumgüter und Energiesektor verzeichnen Rückgänge

Die Bergbauunternehmen stachen im ersten Quartal besonders hervor. Die wieder anziehenden Rohstoffpreise haben zu einem deutlichen Anstieg der Ausschüttungen geführt, der durch grosse einmalige Sonderdividenden noch verstärkt wurde. Versorger und das Gesundheitswesen verzeichneten ebenfalls höhere Ausschüttungen. Einige Banken nahmen ihre Dividendenausschüttungen wieder auf, wenn auch generell auf niedrigerem Niveau, nachdem die Auszahlungen in der Anfangsphase der Pandemie von den Aufsichtsbehörden eingeschränkt wurden. Die grössten Rückgänge verzeichneten die Sektoren der zyklischen Konsumgüter, die direkt von den anhaltenden Lockdown-Beschränkungen betroffen sind, und der Energiesektor.

Fedor Plambeck, Director of Sales Schweiz bei Janus Henderson, sagte: „Die erfolgreiche Einführung der Impfungen in den USA und in Grossbritannien ermöglicht es den dortigen Gesellschaften und Volkswirtschaften, bis zu einem gewissen Grad zur Normalität überzugehen. Auch in der Schweiz sorgen die voranschreitenden Impfprogramme für mehr Stabilität der Unternehmensgewinne und damit auch der Dividenden.. Dennoch sind die Infektionsraten in Brasilien und Indien immer noch ausser Kontrolle, und die dritte Welle in Europa schränkt die wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten nach wie vor ein, solange die Impfstoffe noch nicht flächendeckend verabreicht wurden. Hinzu kommt, dass es nach wie vor politische Vorbehalte gegenüber Aktionärszahlungen gibt. Der Zeitpunkt und der Grad der Aufhebung der regulatorischen Beschränkungen für Bankendividenden, insbesondere in Europa und Großbritannien, sind noch unklar. Zudem erwarten wir, dass Aktienrückkäufe als Mittel zur Verwendung von Liquiditätsüberschüssen wieder zunehmen werden. Auch dies wird die Höhe der Dividendenausschüttung beeinflussen (insbesondere in den USA). All diese Faktoren erhöhen die Unvorhersehbarkeit von Dividendenzahlungen.

Nichtsdestotrotz hat die Schweiz im ersten Quartal erneut die Widerstandsfähigkeit ihrer Dividendenzahlungen bewiesen, was zur Stützung der globalen Gesamtsumme beitrug. Wir sind zuversichtlich, dass die Unternehmen weiterhin bestrebt und in der Lage sind, Dividenden zu zahlen, insbesondere die Unternehmen, die finanziell gut dastehen. Das Abwärtsrisiko bei den Ausschüttungen ist in diesem Jahr sicherlich viel geringer als bisher angenommen, obwohl der Zeitpunkt und die Höhe der Ausschüttungen der einzelnen Unternehmen ungewöhnlich uneinheitlich sein werden. Dies wird die Volatilität der Quartalszahlen erhöhen. Auch Sonderdividenden werden eine Rolle spielen. . Zu Beginn des zweiten Quartals werden die Jahresvergleiche sehr positiv ausfallen, da dies im vergangenen Jahr der stärkste Zeitraum für Dividendenkürzungen war.“

Quelle : AdvisorWorld.ch


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