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LGT Navigator : Aktienmärkte bewegen sich vor den Nvidia-Ergebnissen kaum

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LGT Navigator : Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland ist den dritten Monat in Folge gesunken. Die Aktienmärkte entwickelten sich zu Wochenbeginn weltweit uneinheitlich, während sich der Ölpreis stabilisierte, da die Sorgen über eine Eskalation im Nahen Osten nachliessen.

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Die Aktienmärkte in den USA und Europa zeigten sich am Dienstag wenig verändert und verhielten sich im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden Veröffentlichung der Quartalsergebnisse von Nvidia und der am Donnerstag erwarteten Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt eher ruhig. Asiatische Aktien wurden grösstenteils im negativen Bereich gehandelt. Dies ist auf die Befürchtung zurückzuführen, dass die Zentralbanken erneut handeln müssten, um die Inflation einzudämmen, nachdem die australischen Verbraucherpreise stärker gestiegen waren als von den Märkten erwartet.

US-Verbrauchervertrauen steigt im August

Der Conference Board Index für das Verbrauchervertrauen stieg im August auf 103.3 von 101.9 im Juli. Der Erwartungsindex stieg ebenfalls auf 82.5 und lag damit den zweiten Monat in Folge über 80, einem Schwellenwert, unterhalb dessen eine mögliche Rezession droht. Obwohl das Vertrauen insgesamt zunahm, blieben die Sorgen über den Arbeitsmarkt und das künftige Einkommen bestehen, insbesondere bei jüngeren und einkommensschwächeren Verbrauchern. Es ist unwahrscheinlich, dass die leichte Bewegung die Meinung der Mitglieder der Federal Reserve beeinflussen wird, wenn sie sich nächsten Monat treffen, um die Geldpolitik der Zentralbank festzulegen.

Australische Inflation übertrifft die Erwartungen

Die am Mittwoch veröffentlichten Daten zeigen, dass der australische Verbraucherpreisindex (VPI) im Juli um 3.5% im Jahresvergleich gestiegen ist, ein Rückgang gegenüber 3.8% im Juni, der zum Teil auf staatliche Rabatte auf Stromrechnungen zurückzuführen ist. Trotz dieses Rückgangs lag der Verbraucherpreisindex immer noch über den Prognosen, was die Märkte veranlasste, die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Zinssenkung durch die Reserve Bank of Australia zu verringern. Aus dem Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der Zentralbank ging hervor, dass sie bereits eine Zinserhöhung in Erwägung gezogen hatte, um die Inflation unter Kontrolle zu bringen. Die CPI-Zahlen vom Mittwoch verleihen dieser Argumentation noch mehr Gewicht. Der australische S&P/ASX 200 notierte am Mittwoch 0.2% niedriger.

Im übrigen asiatisch-pazifischen Raum notierten die Aktienmärkte überwiegend im Minus. In Tokio schwankte der Nikkei 225 zwischen leichten Gewinnen und Verlusten, während in Südkorea der Kospi 0.2% verlor. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um mehr als 1%, während der CSI 300 um 0.8% nachgab.

Deutschland bestätigt leichte Schrumpfung im zweiten Quartal

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im zweiten Quartal 2024 im Vergleich zum ersten Quartal um 0.1% gesunken, nachdem es im ersten Quartal um 0.2% gestiegen war. Im Jahresvergleich stieg das BIP preisbereinigt um 0.3%, kalenderbereinigt blieb es unverändert. Der Rückgang war auf ein deutliches Minus von 3.2% im Baugewerbe und leichte Rückgänge im verarbeitenden Gewerbe und im Handel zurückzuführen, während die Unternehmensdienstleistungen um 0.9% zulegten. Der deutsche DAX legte am Dienstag um 0.4% zu, während der EuroStoxx 50 etwa unverändert schloss.

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Quelle: InvestmentWorld.ch


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