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LGT Navigator: Bank of Japan überrascht mit Adjustierung ihres Renditeziel

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LGT Navigator : Japans Zentralbank hielt wie erwartet ihren Leitzins konstant, erweiterte aber überraschend ihr Zielband für die Renditekurve, in der sich die langfristige Anleiherendite bewegt.

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Dies wurde an den Märkten als erster Schritt hin zu einer Straffung der Geldpolitik gewertet. Chinas Zentralbank beliess unterdessen ihre Leitzinsen unverändert. An den Aktienbörsen in Asien sorgte der unerwartete Schritt der japanischen Notenbank für Turbulenzen.

Die Bank of Japan wird die Schwankungsbreite der Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen von derzeit plus und minus 0.25 Prozentpunkten auf plus und minus 0.5 Prozentpunkte erweitern. Mit der Anpassung solle das Funktionieren des Marktes verbessert und eine reibungslosere Entwicklung der gesamten Renditekurve gefördert werden, während die akkommodierenden finanziellen Bedingungen beibehalten werden, kommentierte die Notenbank in Tokio.

Die Aktienmärkte im asiatisch-pazifischen Raum tendierten am Dienstag teilweise deutlich im negativen Bereich. In Tokio fiel der Nikkei 225 um fast 3% und der Yen legte gegenüber dem US-Dollar um rund 2% zu, nachdem Japans Zentralbank ihren Renditezielbereich erweitert hatte. Die Renditen japanischer Staatsanleihen legten daraufhin stark zu. In Shanghai notierte der Composite-Index rund 1.9% tiefer als am Vortag, als die Metropole die meisten Schulen wegen stark gestiegenen Covid-19-Fällen erneut schliessen musste. In Shenzhen verlor der Component-Index rund 1.5% und in Hongkong gab der Hang Seng um rund 0.75% nach. Die People’s Bank of China hatte ihre Leitzinsen für einjährige und fünfjährige Kredite bei 3.65%, respektive 4.3% unverändert belassen.

An der Wall Street weiteten die Indizes am Montag ihre jüngsten Verluste angesichts anhaltender Konjunktursorgen und der restriktiven Ausrichtung der US-Notenbank aus. Unter Druck standen erneut vor allem die zinssensitiven Technologiewerte. Der Dow Jones Industrial ging bei 32’757.54 Punkten, -0.49% tiefer aus dem Handel und der S&P 500 gab um -0.9% auf 3’817.66 Punkte nach. An der Nasdaq fielen die Indizes um rund -1.4%. Am Anleihenmarkt kletterte die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen unterdessen auf 3.67%.

Stimmung im US-Immobilienmarkt weiter verschlechtert

Im Dezember fiel der Hausmarktindex der «National Association of Home Builders» um weitere zwei Punkte auf 31 Zähler (Konsens 34). Mit dem zwölften monatlichen Rückgang in Folge erreichte das Stimmungsbarometer den tiefsten Wert seit April 2020. Hintergrund sind die gestiegenen Hypothekenzinsen und Baukosten, kommentierte die NAHB.

Ifo-Geschäftsklimabarometer deutet auf Stabilisierung der deutschen Wirtschaft hin

Die monatliche Unternehmensumfrage des Münchener Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo verbesserte sich zum Jahresende deutlicher als erwartet. Das viel beachtete Geschäftsklimabarometer kletterte von 86.4 auf 88.6 Punkte, während Analysten mit einer moderateren Verbesserung auf 87.5 Zähler gerechnet hatten. Dem Ifo zufolge habe sich in der aktuellen Umfrage sowohl die gegenwärtige Lage als auch die Erwartungen der befragten rund 8’000 Firmen aufgehellt.

Anpassungen im deutschen Aktienindex

Im Zuge der regelmässigen Anpassungen des deutschen Aktienindexes ist nun mit dem Stuttgarter Autohersteller Porsche AG ein weiterer Automobilkonzern im Dax vertreten. Im Gegenzug steigt der Sportartikelhersteller Puma in den MDax ab und verdrängt dabei den Batteriehersteller Varta. Mit dem Chiphersteller Elmos Semiconductor und der Tochter des US-Telekomausrüsters Adtran, Adva (Optical), gibt es zudem zwei Aufsteiger in den SDax. Die Änderungen traten gestern in Kraft und sind wichtig für Fonds, die Indizes nachbilden.

Wirtschaftskalender 20. Dezember

MEZLandIndikatorLetzte Periode
08:00CHHandelsbilanzCHF 4.14 Mrd.
08:00DEErzeugerpreise (November, J/J)+34.5%
14:30USABaugenehmigungen (November, M/M)-3.3%
14:30USABaubeginne (November, M/M)-4.2%
16:00EZKonsumentenstimmung (Dezember)-23.9

Unternehmenskalender 20. Dezember

LandUnternehmenPeriode
USAFedExQ2

Quelle: BondWorld.ch


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