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LGT Navigator: Bekannte Unsicherheitsfaktoren dominieren Börsenstimmung

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LGT Navigator : Zum Wochenschluss bleibt die Börsenstimmung angeschlagen. Die Erwartung einer restriktiveren Geldpolitik der US-Notenbank und steigende Renditen am Anleihenmarkt setzen die Aktienkurse verstärkt unter Druck.

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Im Vorfeld des geldpolitischen Richtungsentscheids der amerikanischen Zentralbank am Mittwoch bleibt die Börsenstimmung angespannt. Höhere Staatsanleihenrenditen, rekordhohe Inflationsraten, einige Enttäuschungen zu Beginn der Unternehmensberichtssaison sowie der sich zuspitzende Ukraine-Konflikt sorgen für Nervosität auf dem Börsenparkett. Neben dem Zinsentscheid der Fed werden in den nächsten Tagen auch einige wichtige Quartalsberichte von namhaften Blue-Chips für neue Impulse sorgen.

An der New Yorker Börse setzten die Aktienindizes am Freitag zum Wochenschluss ihre Verlustserie fort. Neben der antizipierten Zinswende der US-Notenbank sorgte vor allem auch ein enttäuschender Ausblick des Streaming-Anbieters Netflix für schlechte Stimmung unter den Anlegern. In der Folge sackten die Indizes an der Technologiebörse Nasdaq um gut zweieinhalb Prozent ab und notierten den tiefsten Stand seit Anfang Oktober. Der Dow verlor am Freitag -1.3% und verbuchte damit auf Wochensicht einen Verlust von -4.6%. Der S&P 500 gab Ende letzter Woche um fast zwei Prozent nach und fiel auf den niedrigsten Wert seit Mitte Oktober zurück. In Asien tendieren die meisten Aktienindizes zum Wochenauftakt uneinheitlich. Während in Tokio ein moderates Plus zu beobachten ist, verliert die Hongkonger Börse rund ein Prozent.

Diese Woche erreicht die laufende Unternehmensberichtssaison einen ersten Höhepunkt. So präsentiert heute IBM das Quartalsresultat, gefolgt von Microsoft, Johnson & Johnson und Logitech am Dienstag, Intel und Tesla am Mittwoch, Apple, LVMH oder SAP am Donnerstag sowie Givaudan am Freitag. Ebenfalls im Fokus steht heute die Präsidentenwahl in Italien (ca. 15 Uhr MEZ).

Angespannte Diplomatie im Ukraine-Konflikt

Bei dem mit höchster Spannung erwarteten Treffen des amerikanischen Aussenministers Antony Blinken und seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Genf blieben die Fronten verhärtet. Der US-Aussenminister warnte Moskau eindringlich vor einem Einmarsch in die Ukraine. Die Vereinigten Staaten und die europäischen Verbündeten werden fest an der Seite der Ukraine stehen und ihre Souveränität und territoriale Integrität unterstützen. «Wir werden schnell, hart und mit vereinten Kräften reagieren», warnte Blinken. Unterdessen verringerte die US-Regierung angesichts der angespannten Lage ihre Botschaftspräsenz in Kiew. Einem Bericht der New York Times zufolge soll US-Präsident Joe Biden nun auch die Entsendung von US-Soldaten zu Nato-Verbündeten im Baltikum und in Osteuropa erwägen. Im Kern verlangen die USA einen Rückzug der an der ukrainischen Grenze zusammengezogenen russischen Truppen, während Russland auf Sicherheitsgarantien und ein Ende der Osterweiterung der NATO pocht.

US-Wirtschaft auf Kurs

Der Frühindikator des New Yorker Wirtschaftsforschungsbüros The Conference Board signalisierte einen weiterhin soliden Konjunkturtrend in den USA. Mit einem Zuwachs von +0.8% verbesserte sich der Sammelindex für die konjunkturellen Aussichten in den USA auf Sicht von rund sechs Monaten etwas kräftiger als erwartet.

Geringere Staatsschulden in EU und Eurozone

Gemäss der europäischen Statistikbehörde Eurostat sind die staatlichen öffentlichen Schulden im dritten Quartal 2021 zurückgegangen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging der Schuldenberg von 98.3% oder EUR 11.73 Billionen im zweiten Quartal des letzten Jahres auf 97.7% oder EUR 11.61 Billionen zurück. In der gesamten EU fiel die Staatsschuldenquote von 90.9% oder EUR 12.74 Billionen auf 90.1%, respektive EUR 12.62 Billionen. Die niedrigsten Schuldenquoten wiesen Estland (19.6%), Bulgarien (24.2%) und Luxemburg (25.3%) aus. Die höchsten Quoten waren in Griechenland (200.7%), Italien (155.3%), Portugal (130.5%), Spanien (121.8%), Frankreich (116.0%) oder Belgien (111.4%) aus.

Wirtschaftskalender 24. Januar

MEZLandIndikatorLetzte Periode
09:15EUEinkaufsmanagerindex Composite (Januar)55.8
09:30DEEinkaufsmanagerindex Composite (Januar)49.9
10:00EZEinkaufsmanagerindex Composite (Januar)53.3
10:00GBEinkaufsmanagerindex Composite (Januar)53.6
14:30USAChicago Fed Aktivitätsindex (Dezember)+0.37
15:45USAEinkaufsmanagerindex Composite (Januar)57.0

Unternehmenskalender 24. Januar

LandUnternehmenPeriode
NLPhilipsJahreszahlen
USAIBMQ4 
USA HalliburtonQ4

Quelle: BondWorld.ch


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