LGT Navigator : Die Proteste gegen die strengen Covid-Massnahmen haben sich am Wochenende in ganz China ausgeweitet. In Shanghai kam es zwischen Demonstranten und der Polizei zu Zusammenstössen, und in Peking versammelten sich grosse Menschenmengen.
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In einigen Städten beschädigten die Demonstranten Covid-Testanlagen. Die Proteste sorgen für neue Ungewissheit über die Wiedereröffnung der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt, die an einer Null-Covid-Politik festhält, die viel strenger ist als die in den meisten anderen Teilen der Welt geltenden Beschränkungen.
In New York endete der Börsenhandel am Freitag aufgrund der Feiern rund um Thanksgiving am Donnerstag vorzeitig. Der Dow Jones Industrial beendete den Handel mit einem Plus von +0.45% bei 34’347.03 Punkten. Der S&P 500 fiel moderat um -0.03% und schloss bei 4026.12 Punkten. Die Indizes an der Nasdaq erlitten grössere Verluste und schlossen mit einem Minus von etwa -0.7%.
In Asien entwickelten sich die Aktienmärkte uneinheitlich angesichts der Proteste in China und einer Zinserhöhung in Neuseeland um 75 Basispunkte, der grössten in der Geschichte der neuseeländischen Zentralbank. Der Hang Seng Index in Hongkong wurde mit einem Plus von +0.81% gehandelt und der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland legte um +0.26% zu. An den japanischen Märkten wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.
Deutsche Unternehmensstimmung verbessert sich
Die deutsche Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um +0.4% gegenüber dem Vorquartal und damit schneller als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Die Ausgaben der privaten Haushalte waren die Haupttriebkraft für den Anstieg. Die Daten deuten darauf hin, dass der Abschwung der deutschen Wirtschaft weniger schwerwiegend sein könnte als von vielen befürchtet, nachdem sich der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland am Donnerstag gegenüber dem Vormonat verbessert hat.
Schwache Kundenzahlen am Black Friday deuten auf nachlassende Verbraucherstimmung hin
Die Kundenzahlen in den USA waren während des langen Thanksgiving-Wochenendes mässig und die Einzelhandelsgeschäfte waren gezwungen, Kunden mit hohen Rabatten anzulocken. Das Wochenende leitet traditionell den Beginn der einkaufsreichsten Zeit des Jahres ein. Eine sinkende Verbraucherstimmung könnte der US-Notenbank signalisieren, dass der Inflationsdruck nachlässt, was eine langsamere Anhebung der Zinssätze rechtfertigen könnte. Der Consumer Sentiment Index der University of Michigan, der das Verbrauchervertrauen misst, ist im November im Vergleich zum Vormonat ebenfalls gesunken.
Wirtschaftskalender 28. November
| MEZ | Land | Indikator | Letzte Periode |
| 10:00 | EZ | Geldmenge M3 (Oktober, J/J) | +6.3% |
| 16:30 | US | Dallas Fed Geschäftsindex (November) | -19.4 |
| 20:30 | US | CFTC: spekulative Netto-Positionen – WTI Öl | 278,300 |
| 20:30 | US | CFTC: spekulative Netto-Positionen – S&P 500 | -202,600 |
Unternehmenskalender 29. November
| Land | Unternehmen | Periode |
| CH | Nestle (Investor Seminar) | |
| GB | Easyjet (Jahreszahlen, detailliert) | |
| FR | Axa (Investorentag) |
Quelle: BondWorld.ch
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