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LGT Navigator : Euroraum entgeht nur knapp einer Rezession – US-Arbeitsmarkt bleibt robust

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LGT Navigator : Mit einer Stagnierung im vierten Quartal ist die Eurozone Ende letzten Jahres nur knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt.

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Das Ausbleiben der Schrumpfung reichte aus, um die Aktienmärkte in Europa am Dienstag zu beflügeln. In den USA hatten die guten Nachrichten keine positive Auswirkung auf die Aktienmärkte, denn die guten Arbeitsmarkt- und Verbraucherdaten schürten das Gerücht, dass die Zinsen erst im Laufe des Jahres gesenkt werden könnten. Die US-Aktien entwickelten sich uneinheitlich, wobei die Technologiewerte nachgaben, während die asiatischen Aktien am Mittwoch ebenfalls uneinheitlich waren.

Ein weiterer positiver makroökonomischer Aspekt ist, dass der Internationale Währungsfonds seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum aufgrund des unerwartet hohen Wachstums in den USA und China erhöht hat. Er erwartet nun ein globales Wachstum von 3.1% im Jahr 2024, gegenüber 2.9% in seiner vorherigen Schätzung.

Die Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer interpretierten die starken Arbeitsmarktdaten als Zeichen dafür, dass das Fed die Zinssenkungen möglicherweise auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschieben muss, was die US-Aktien unter Druck setzte. Der Dow Jones Industrial beendete die Sitzung mit einem Plus von 0.4%, während der S&P 500 um 0.1% nachgab. Der Nasdaq-100 verlor 0.7%. Bei Big-Tech-Aktien nehmen selbst die Unternehmen, die die Schätzungen der Analystinnen und Analysten übertreffen, nach der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse Verluste hin. Die Aktien von Softwareunternehmen und Chipherstellern blieben am Mittwoch unter Druck, wobei sowohl Alphabet als auch AMD im nachbörslichen Handel stark fielen. Auch die Microsoft-Aktie gab leicht nach, obwohl Umsatz und Gewinn pro Aktie die Konsensschätzungen übertrafen. Die Microsoft-Aktie ist in den letzten zwölf Monaten um 70% gestiegen und Alphabet hat mehr als 50% zugelegt.

Im asiatisch-pazifischen Raum waren die Aktienmärkte zur Wochenmitte uneinheitlich, wobei chinesische Aktien erneut die Verluste anführten. Das verarbeitende Gewerbe in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt war im Januar den vierten Monat in Folge rückläufig. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China stieg von 49.0 im Dezember auf 49.2, blieb aber unter der 50er-Marke, die Expansion und Kontraktion voneinander trennt. Der Hang Seng Index in Hongkong wurde mit einem Minus von 1.6% gehandelt, während der Shanghai Composite 1.3% verlor. Am anderen Ende des Spektrums stand der australische S&P/ASX 200, der am Mittwoch ein neues Allzeithoch erreichte und um 1.1% zulegte. Die Inflation in Australien lag im vierten Quartal bei 4.1% und damit unter den Markterwartungen. In Tokio legte der Nikkei 225 um 0.6% zu, während der südkoreanische Kospi um 0.1% fiel. Der südkoreanische Index wurde von Samsung-Aktien nach unten gezogen. Die Aktie fiel um mehr als 2%, nachdem das Unternehmen einen rückläufigen Betriebsgewinn für das vierte Quartal gemeldet hatte.

Unternehmensnachrichten im Fokus: Quartalszahlen von Banco Santander, Boeing, Mastercard, Novartis, Novo Nordisk, Phillips 66, Qualcomm, Raiffeisen.

Konjunkturdaten im Fokus: Einzelhandelsumsätze Deutschland, Einzelhandelsumsätze Schweiz, Arbeitslosenquote Deutschland, ZEW-Konjunkturerwartungen Schweiz, Verbraucherpreisindex Deutschland, ADP Beschäftigungsänderung USA, Bruttoinlandsprodukt Kanada, Fed-Zinsentscheid.

Quelle: InvestmentWorld.ch


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