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LGT Navigator: Fed-Chef Powell bereitet den Weg für grössere Zinsschritte

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LGT Navigator : Die US-Notenbank wird an ihrer nächsten Sitzung am 4. Mai eine Erhöhung des Leitzinses um 50 Basispunkte erwägen.

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Es sei angemessen, «etwas schneller» vorzugehen, betonte Fed-Chef Jerome Powell anlässlich der Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington. Die Aussicht auf kräftig steigende Leitzinsen (nicht nur) in den USA im Kampf gegen den zunehmenden Inflationsdruck, trübte an der Wall Street die zuvor dank positiv aufgenommener Quartalszahlen wieder deutlich optimistischere Stimmung.

Der Dow Jones Industrial gab bis zum Schluss -1.05% auf 34’792.76 Punkte nach und der breite S&P 500 fiel um -1.48% auf 4’393.66 Zähler zurück. An der zinssensitiven Technologiebörse Nasdaq notierten die Indizes rund -2% tiefer als am Vortag. Solide Quartalsausweise von Tesla, American Airlines oder AT&T unterstützten die seit Wochenmitte wieder deutlich optimistischere Börsenstimmung. Unbeeindruckt zeigten sich Investoren hingegen von überraschend schwachen Konjunkturdaten aus den USA. So trübte sich das Geschäftsklima in der Wirtschaftsregion rund um Philadelphia im April deutlich ein. Der Philly-Fed-Index gab um knapp zehn Punkte auf +17.6 Zähler nach, während Analysten mit einem moderateren Rückgang auf 21.4 Punkte gerechnet hatten. Schlussendlich gaben aber die Aussagen des US-Notenbankchefs den Ausschlag für die Stimmung auf dem New Yorker Börsenparket und lieferte auch die Vorgabe für den Trend an Asiens Aktienmärkten zum Wochenschluss. Am Anleihenmarkt stieg die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen auf 2.89%.

Die Spannung steigt vor Präsidentschaftswahl in Frankreich

Im Rennen um das höchste Amt in der zweitgrössten Volkswirtschaft Europas steigt die Spannung und die Nervosität. Am Sonntag wird entschieden, wer in den nächsten fünf Jahren im Elysée in Paris das Sagen hat. Nach dem letzten TV-Duell am Mittwoch scheint der amtierende Präsident Emmanuel Macron die Nase nach wie vor leicht vorne zu haben, jedoch könnte der Ausgang der Wahl äusserst knapp ausfallen. Sollte es Herausforderin Marine Le Pen wirklich schaffen, dann würden die Karten in Europa wohl zumindest teilweise neu gemischt und das Verhältnis innerhalb der Europäischen Union würde sicherlich nicht einfacher werden. Le Pen wird auf mehr nationale Kompetenzen pochen. Auch ein «Frexit», also ein Austritt Frankreichs aus der EU, kann im Falle einer Präsidentin Le Pen wohl nicht 100%ig ausgeschlossen werden, obwohl dies im Wahlkampf ausdrücklich kein Teil des Parteiprogramms des «Rassemblement National» war.

EZB-Vize bekräftigt Aussicht auf Zinserhöhung im Sommer

Luis de Guindos, Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), meinte in einem Interview mit Bloomberg, dass es keinen Grund gebe, warum die EZB nicht bereits im Juli ihr Anleihenkaufprogramm auslaufen lassen könnte, womit dann auch die Option einer ersten Zinserhöhung im Juli auf dem Tisch läge. Die Entscheidung hänge aber von der Datenlage ab, betonte der EZB-Vize. Die Aussagen von de Guindos spiegeln jüngste Einschätzungen anderer EZB-Spitzenvertreter. Der nächste Zinsentscheid der EZB steht am 9. Juni an. Treiber der Diskussion um eine baldige Zinsstraffung ist die stark gestiegene Inflationsrate im Euroraum von 7.5%. Aufgrund der noch ungewissen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Euro-Wirtschaft zögert die EZB bisher, die Zinswende einzuleiten.

Wirtschaftskalender 22. April

MEZLandIndikatorLetzte Periode
08:00GBEinzelhandelsumsätze (März, M/M)-0.7%
09:15FREinkaufsmanagerindex Privatwirtschaft (April)56.3
09:30DEEinkaufsmanagerindex Privatwirtschaft (April)55.1
10:00EZEinkaufsmanagerindex Privatwirtschaft (April)54.9
10:30GBEinkaufsmanagerindex Privatwirtschaft (April)60.9
11:00DEBundesbank Monatsbericht 
15:00EZEZB-Präsidentin Lagarde spricht 
15:45USAEinkaufsmanagerindex Privatwirtschaft (April)57.7
16:30GBBank of England Gouverneur Bailey sricht 

Unternehmenskalender 22. April

LandUnternehmenPeriode
CHHolcimQ1 Umsatz
CHSchindlerQ1 
CHBB BiotechQ1 
CHInficonQ1 
DESAPQ1 
FRRenaultQ1 Umsatz
SWEVolvoQ1
USAVerizon CommunicationsQ1
USAAmerican ExpressQ1
USASchlumbergerQ1

Quelle: BondWorld.ch


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