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LGT Navigator: Geldpolitik gibt den Ton an – Fed-Zinsentscheid im Fokus

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LGT Navigator : Mit Spannung wird heute einerseits der geldpolitische Entscheid der amerikanischen Zentralbank erwartet, vielmehr aber noch die folgende Kommunikation der weiteren Schritte.

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Es ist davon auszugehen, dass die Federal Reserve den Fahrplan zur Reduktion des monetären Stimulus sowie der ersten Zinserhöhungen konkretisieren wird. An der Wall Street blieben unterdessen insbesondere die zinssensitiven Tech-Werte unter Druck und machten einen weiteren Erholungsversuch zunichte.

An der Nasdaq verloren die Indizes am Dienstag rund zweieinhalb Prozent und belasteten damit auch die Standardwerte. Der S&P 500 gab ebenfalls kräftig um -1.3% nach und der Dow Jones Industrial hielt sich nach einem anfänglichen Verlust von rund zwei Prozent noch am besten (Schlussstand -0.2%). Die Risikoaversion und die Volatilität nahmen spürbar zu und als sicher geltende Anlagen wurden nachgefragt. Schützenhilfe boten zunächst noch gute Quartalszahlen von Microsoft. Der Softwaregigant verdiente im Q2 dank eines starken Cloud-Geschäfts mehr als erwartet. Schlussendlich gab die Aktie aber um rund fünf Prozent nach.

Neben dem Zinsentscheid der US-Notenbank um 20:00 Uhr (MEZ) und der darauffolgenden Pressekonferenz um 20:30 Uhr stehen heute u.a. die Quartalsergebnisse von Intel, Tesla oder AT&T im Rampenlicht.

Westen fordert Deeskalation im Ukraine-Konflikt

Die USA und europäische Länder haben Russland gemeinsam aufgefordert die verschärfte Lage im Ukraine-Konflikt zu deeskalieren und betonten den Willen zu einer diplomatischen Lösung. Im Fall weiterer Aggressionen gegen die Ukraine droht die westliche Allianz mit schwerwiegenden Konsequenzen. In einer Konferenzschaltung demonstrierten US-Präsident Joe Biden sowie die Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Grossbritanniens und Polens sowie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident Charles Michel und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Einigkeit und versicherten «ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine». Die Sicherheit und Stabilität in Europa müsse aber mit Verhandlungen gewährleistet werden. Moskau macht unterdessen den Westen für die erhöhten Spannungen verantwortlich.

US-Konsumenten pessimistischer

In den USA hat sich die Stimmung der Verbraucher zum Beginn dieses Jahres verschlechtert. Gemäss dem New Yorker Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board fiel das Konsumentenvertrauensbarometer im Januar von 115.2 auf 113.8 Punkte zurück. Allerdings hatten Analysten mit einem noch kräftigeren Rückgang auf 111.2 Zähler gerechnet. Während die befragten Privathaushalte ihre gegenwärtige Situation positiver beurteilten als noch im Dezember trübte sich der Ausblick deutlich ein.

IWF korrigiert Prognose für Weltwirtschaft

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat aufgrund einer antizipierten Wachstumsabschwächung in China und den USA die Prognose für die Weltwirtschaft nach unten angepasst. Die globale Wirtschaft werde im laufenden Jahr um +4.4% wachsen, verglichen mit der vorherigen Prognose von +4.9%. Für die US-Wirtschaft geht der IWF nun von einem BIP-Wachstum von +4.0% aus (bisher +5.2%) und für Chinas Wirtschaft wird eine BIP-Rate von +4.8% in Aussicht gestellt (bisher +5.6%).

Deutsche Unternehmer blicken gemäss Ifo-Umfrage zuversichtlicher in die Zukunft

Das Geschäftsklima in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn überraschend verbessert. Den Ergebnissen der monatlichen Umfrage des Münchener Ifo-Instituts kletterte das Stimmungsbarometer von 94.8 Punkten im Dezember auf 95.7 im Januar (Konsens 94.7). Aufgehellt hat sich dabei vor allem der Ausblick der rund 8’000 befragten Unternehmen. Der Index für die Geschäftserwartungen verbesserte sich deutlich von 92.7 auf 95.2. Währenddessen wurde die aktuelle Geschäftslage im Januar etwas kritischer beurteilt und der entsprechende Indikator fiel von 96.9 im Dezember auf 96.1 Punkte zurück.

EZB-Chefökonom geht von kräftigem Rückgang der Inflation im zweiten Halbjahr aus

Philip Lane, seines Zeichens Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), rechnet weiterhin damit, dass sich die derzeit rekordhohe Teuerung im Euroraum in der zweiten Jahreshälfte wieder abschwächen wird. Ende des letzten Jahres betrug die Inflation im Euroraum +5.0%, getrieben vor allem durch den starken Anstieg der Energiepreise. Lane betonte aber auch, dass die EZB bereit sei zu handeln, sollte die Inflation dauerhaft und deutlich über dem Ziel von zwei Prozent liegen. Dies würde eine «beträchtliche Straffung» der Geldpolitik erfordern. Der Chefökonom hält ein solches Szenario derzeit aber für «weniger wahrscheinlich».

Wirtschaftskalender 26. Januar

MEZLandIndikatorLetzte Periode
08:45FRKonsumentenstimmung (Januar)100.0
10:00CHZEW Konjunkturerwartungen (Januar)-10.8
16:00KANBank of Canada Zinsentscheid+0.25%
16:00USAVerkäufe neuer Häuser (Dezember, M/M)+12.4%
20:00USAFed Zinsentscheid+0.25%
20:30USAFed Pressekonferenz 

Unternehmenskalender 26. Januar

LandUnternehmenPeriode
CHLonzaJahreszahlen
CHRieter2021 Umsatz
CHBarry CallebautQ1 Umsatz
USAIntelQ4
USATeslaQ4
USAAT&TQ4
USAAbbott LaboratoriesQ4
USANasdaqQ4

Quelle: BondWorld.ch


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