LGT Navigator

LGT Navigator: Japans Zentralbank hebt Inflationsprognose an, hält aber an ultralockerer Politik fest

  • Home
  • LGT Navigator
  • LGT Navigator: Japans Zentralbank hebt Inflationsprognose an, hält aber an ultralockerer Politik fest

LGT Navigator : Während die US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen blieben, starteten Europas Aktienmärkte positiv in die neue Woche dank positiver Impulse durch die geldpolitische Lockerung der chinesischen Zentralbank.

Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter


LGT Navigator


Heute Morgen bekräftigte die Bank of Japan ihre nach wie vor expansive Geldpolitik, korrigierte aber ihre Inflationsprognose nach oben und zeigte sich etwas optimistischer in ihrem Wachstumsausblick.

Die Bank of Japan hat heute wie erwartet die Leitzinsen unverändert bei -0.1% belassen und bestätigte ihre ultraexpansive geldpolitische Ausrichtung. Andererseits geht Japans Zentralbank aber davon aus, dass sich der rohstoffbedingte Preisanstieg ausweiten werde und damit Japan die Deflation nachhaltig überwinden könnte. Die BoJ geht nun für das im April beginnende Fiskaljahr von einer Verbraucherpreisteuerung von +1.1% aus (vorherige Prognose +0.9%). Zudem hob die Notenbank ihre Inflationsprognose für das Jahr 2023 leicht von +1.0% auf +1.1% an. Insgesamt seien die Risiken für die Preisentwicklung «ausgewogen». Im Oktober hatte die Zentralbank die Preisrisiken als eher abwärtsgerichtet beschrieben. Im Konjunkturausblick erhöhte die BoJ ihre Wachstumsprognose für das nächste Fiskaljahr und geht nun von einem BIP-Wachstum von +3.8% anstatt +2.9% aus.

An der Tokioter Börse wurde die Ankündigung der Bank of Japan neutral aufgenommen und setzte keine neuen Impulse. Auch an anderen Aktienmärkten in Fernost verlief der Handel am Dienstag ohne klaren Trend.

Europas Aktienmärkte sind zu Wochenbeginn positiv gestartet und der EuroStoxx 50 legte am Montag um rund +0.7% zu, nachdem der Leitindex am Freitag um etwa ein Prozent nachgegeben hatte. Angesichts des Feiertags in den USA blieben die Börsenumsätze aber relativ dünn und es fehlten frische Impulse.

OECD-Frühindikator signalisiert Abflauen des Wachstumstrends in Industriestaaten

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) weist in ihrem gestern vorgelegten Bericht darauf hin, dass sich die Dynamik des Wirtschaftsaufschwungs nach der Coronakrise in einigen führenden Industriestaaten abflachen könnte. Genannt wurden die Eurozone, Grossbritannien, Japan oder Kanada. In den USA sei andererseits mit einem stabilem Wachstumstrend zu rechnen, jedoch unter dem Langzeittrend. In den Schwellenländern deuten die Frühindikatoren der OECD ebenfalls auf eine Abschwächung hin, und insbesondere Chinas Wirtschaft sei hinter den Langzeittrend zurückgefallen.

Italiens Inflationsrate auf höchstem Stand seit 13 Jahren

In Italien stiegen die Lebenshaltungskosten im Dezember auf Jahressicht um +4.2%. Die Teuerungsrate der Verbraucherpreise erreichte damit den höchsten Wert seit Mitte 2008. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Konsumentenpreise um +0.5%.

Cyberangriffe sind nach Einschätzung der Allianz die grösste Gefahr für Unternehmen

Einer aktuellen Studie des zum deutschen Versicherungskonzerns Allianz gehörenden Industrieversicherers AGCS stellen Angriffe von Hackern für Unternehmen das grösste Risiko dar. Als weitere Risiken wurden genannt: Betriebsunterbrechungen, Naturkatastrophen und Pandemien. Im sogenannten «Risikobarometer» befragte AGCS Ende letzten Jahres 2’650 Unternehmen in 89 Ländern. Schätzungen gehen davon aus, dass durch Cyberkriminalität im vergangenen Jahr weltweit Schäden in Höhe von etwa sechs Billionen Dollar verursacht wurden und diese bis 2025 auf über zehn Billion Dollar ansteigen könnten.

Wirtschaftskalender 18. Januar

MEZLandIndikatorLetzte Periode
08:00GBArbeitslosenrate (Dezember, J/J)+4.2%
08:30CHErzeugerpreise (Dezember, J/J)+5.8%
08:30CHWorld Economic Forum 
11:00DEZEW Investoren Wirtschaftsausblick Deutschland+29.9
11:00EZZEW Investoren Wirtschaftsausblick Eurozone +26.8
13:00OPECMonatsbericht 
14:30USANY Fed Empire State Industrieindex (Januar)+31.9
16:00USANAHB Wohnungsmarktindex (Dezember)+84.0

Unternehmenskalender 18. Januar

LandUnternehmenPeriode
CHLindt & Sprüngli Jahresumsatz
USAGoldman SachsQ4 
AUSBHP GroupQ1 Produktion

Quelle: BondWorld.ch


Newsletter
Ich habe gelesen
Privacy & Cookies Policy
und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.
ETFWorld

Newsletter investmentworld.ch

Ich habe gelesen
Privacy & Cookies Policy
und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.