LGT Navigator : Nach einem starken Handelsschluss in den USA am Dienstag legten die Aktienmärkte am Mittwoch weiter zu, obwohl letztens eine Reihe von Signalen veröffentlicht wurden, die auf weitere Zinserhöhungen hindeuten.
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Der Mittwoch könnte ein lebhafter Handelstag werden, da die Woche in den USA aufgrund des am Donnerstag beginnenden langen Thanksgiving-Wochenendes verkürzt ist. Impulse dürften von den Einkaufsmanagerindizes mehrerer G7-Länder, der US-Verbraucherstimmung und dem Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses der US-Notenbank kommen.
In New York legten die Aktienmärkte am Dienstag kräftig zu. Der Dow Jones Industrial beendete den Tag mit +1.18% bei 34’098.10 Punkten. Der S&P 500 legte um +1.36% zu und schloss bei 4’003.58 Punkten. Die Indizes an der Nasdaq stiegen um etwa +1.5%.
In Asien entwickelten sich die Aktienmärkte uneinheitlich. Der Hang Seng-Index in Hongkong legte um +0.57% zu. Der Shanghai Composite verlor -0.19% und der Shenzhen Component gab um -1.22% nach. In Tokio fand aufgrund eines Feiertags in Japan kein Handel statt.
Verlangsamtes globales Wachstum wird Europa am stärksten treffen
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht davon aus, dass Europa von der Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums im nächsten Jahr stärker betroffen sein wird als andere Teile der Welt. Sie erwartet, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum von +3.1% in diesem Jahr auf +2.2% im nächsten Jahr abschwächt. Vor allem der Krieg in der Ukraine und die hohen Energiepreise belasten das Wirtschaftswachstum in Europa. Die OECD geht jedoch davon aus, dass die Eurozone mit einem Wachstum von +0.5% im nächsten Jahr einer Rezession entgeht. Für Deutschland, die grösste Volkswirtschaft des Euroraums, wird jedoch für 2023 ein Rückgang um -0.3% erwartet.
Neuseeland hebt Zinssätze in Rekordhöhe an
Anleger, die nicht nur auf die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank schauen, um Hinweise auf die Entwicklung der globalen Geldpolitik zu erhalten, bekamen am Mittwoch ein klares Signal von der neuseeländischen Zentralbank. Die neuseeländische Zentralbank erhöhte den Leitzins um 75 Basispunkte auf 4.25% und damit so schnell wie nie zuvor in der Geschichte der Institution. Die Bank geht ausserdem von einer Rezession im Land aus, die im zweiten Quartal 2023 beginnen und bis Anfang 2024 andauern dürfte.
Wirtschaftskalender 23. November
| MEZ | Land | Indikator | Letzte Periode |
| 09:15 | FR | Einkaufsmanagerindex – Gesamtindex (November) | 50.2 |
| 09:30 | DE | Einkaufsmanagerindex – Gesamtindex (November) | 45.1 |
| 10:00 | EZ | Einkaufsmanagerindex – Gesamtindex (November) | 47.3 |
| 10:30 | GB | Einkaufsmanagerindex – Gesamtindex (November) | 48.2 |
| 14:00 | US | Baugenehmigungen (November) | +1.4% |
| 14:30 | US | Erstanträge Arbeitslosenhilfe (wöchentlich) | 222,000 |
| 15:45 | US | Einkaufsmanagerindex – Gesamtindex (November) | 48.2 |
| 16:00 | US | Konsumentenvertrauen (November) | 52.7 |
| 16:00 | US | Verkäufe neuer Häuser (Oktober) | -10.9% |
| 20:00 | US | FOMC Sitzungsprotokoll |
Unternehmenskalender 23. November
| Land | Unternehmen | Periode |
| CH | Credit Suisse (ausserordentliche Hauptversammlung) | |
| US | Deere & Co | Q4 |
Quelle: BondWorld.ch
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