LGT Navigator : Die Wall Street verzeichnete neue Allzeithochs, während die europäischen und asiatischen Aktien am Mittwoch bzw.
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Donnerstag unter Druck standen, da sich die Händlerinnen und Händler im Vorfeld eines datenintensiven Mittwochs positionierten. Die Überlegungen der US-Notenbank (Fed) dürften im Laufe des Tages klarer werden, wenn die US-Inflationszahlen vorliegen und die geldpolitische Entscheidung der Fed im Laufe des Tages veröffentlicht wird.
Allzeithochs an der Wall Street
Chinesische Inflation stabil, aber immer noch schwach
Andernorts im asiatisch-pazifischen Raum gab der Nikkei 225 um 0.5% nach, nachdem die japanischen Grosshandelspreise im Jahresvergleich um 2.4% gestiegen waren, was über den Markterwartungen lag und das schnellste Tempo seit neun Monaten bedeutete. Es wird erwartet, dass die Bank of Japan ihr kurzfristiges Zinsziel am Freitag unverändert lässt. In Australien handelte der S&P/ASX 200 0.6% niedriger, während der südkoreanische Kospi gegen den Trend um 0.4% zulegte.
Den am Dienstag veröffentlichten Daten zufolge stieg die Arbeitslosigkeit im Vereinigten Königreich an, doch das Lohnwachstum blieb stark. Die Arbeitslosigkeit stieg in den drei Monaten bis April auf 4.4%, gegenüber 4.3% in den drei Monaten bis März. Die Löhne stiegen in den drei Monaten bis April mit einer Rate von 5.9% weiter an und damit genauso schnell wie in den drei Monaten bis März. Lohnerhöhungen führen zu mehr Geld in den Taschen der Verbraucherinnen und Verbraucher, was wiederum zu mehr Ausgaben und Inflation führen kann. Die Bank of England (BoE) veröffentlicht ihre nächste geldpolitische Aktualisierung am kommenden Donnerstag (20. Juni) und wird die Zinssätze voraussichtlich auf einem 16-Jahres-Hoch von 5.25% belassen. Die wichtigsten europäischen Aktienindizes gaben am Dienstag auf breiter Front nach, da die Anlegerinnen und Anleger damit beschäftigt waren, die Auswirkungen der Wahlen zum Europäischen Parlament vom Wochenende zu interpretieren, bei denen rechte Parteien auf dem Vormarsch waren.
US-Stärke stützt Weltwirtschaftsprognose
Die US-Wirtschaft, die während des gesamten Jahres 2023 und in der ersten Hälfte des Jahres 2024 weiterhin positiv überrascht hat, hat die Weltbank dazu veranlasst, ihre Prognose für das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr auf 2.6% Wachstum anzuheben. Das sind 0.2 Prozentpunkte mehr als in der letzten Prognose der Institution vom Januar. Für die Jahre 2025 und 2026 erwartet die Weltbank ein Wachstum von 2.7%. In dem Jahrzehnt vor dem Ausbruch des Coronavirus im Jahr 2020 wuchs die Weltwirtschaft im Durchschnitt um 3.1% pro Jahr.
Unternehmens- und Wirtschaftskalender
Unternehmensnachrichten im Fokus: Es stehen heute keine wichtigen Unternehmensnachrichten an.
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Quelle: InvestmentWorld.ch
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