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LGT Navigator: Quartalsberichtsaison gibt bisher keine klare Richtung vor

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LGT Navigator : An der Wall Street standen gestern die Quartalsberichte einiger Börsenschwergewichte und ein kurzzeitiger Handelsunterbruch aus noch nicht geklärten Gründen im Mittelpunkt.

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Der Software-Riese Microsoft verdiente im Schlussquartal 2022 deutlich weniger und verwies auf die negativen Effekte der hohen Inflation und der Rezessionssorgen. Neuste Einkaufsmanagerumfragen zeigten in den USA und Grossbritannien ein trüberes Bild, während sich der Ausblick für die Euro-Wirtschaft moderat zu verbessern scheint.

Der Dow Jones Industrial schloss bei 33’733.96 Punkten 0.31% höher als am Vortag. Der marktbreite S&P 500 blieb bei 4’016.95 Punkten praktisch unverändert (+0.07%) und an der Nasdaq verloren die Indizes am Dienstag rund 0.2%. Im Fokus stand vor allem die laufende “Earnings Season”. Microsoft tat sich Ende letzten Jahres schwer und litt unter der hohen Inflation und Rezessionssorgen. In den drei Monaten bis Ende Dezember sank der Nettogewinn im Jahresvergleich um 12% auf USD 16.4 Milliarden, während der Umsatz um 2% auf USD 52.7 Milliarden zulegte, damit aber das schwächste Wachstum seit mehr als sechs Jahren verbuchte. Insgesamt lagen die Quartalszahlen jedoch im Rahmen der Erwartungen. Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat mit seinem Q4-Resultat die Umsatzerwartungen des Marktes zwar leicht verfehlt, konnte dies aber dank einer höheren Marge ausgleichen. Am Anleihenmarkt blieb die Rendite der zehnjährigen Benchmark-US-Staatsanleihe mit 3.46% mehr oder weniger unverändert zum Vortag.

Die Aktien im asiatisch-pazifischen Raum wurden am Mittwoch uneinheitlich gehandelt und spiegelten damit die Richtungskämpfe an der Wall Street. In China, Hongkong oder Singapur blieben die Börsen wegen des chinesischen Neujahrsfestes geschlossen. In Tokio legte der Nikkei 225 um rund 0.3% zu.

Stimmung in der US-Privatwirtschaft bleibt zu Jahresbeginn trübe

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global für die Privatwirtschaft (Dienstleistungs- und Industriesektor zusammengefasst) in den USA deutet auf einen anhaltend schwächeren Wirtschaftstrend hin. Der PMI verbesserte sich im Januar zwar von 45.0 Punkten im Vormonat auf 46.6 Zähler bleibt damit aber unter der Wachstumsschwelle von 50. S&P Global Market Intelligence Chefvolkswirt Chris Williamson kommentierte: “Die US-Wirtschaft ist mit einem enttäuschend schwachen Ergebnis in das Jahr 2023 gestartet, da die Geschäftsaktivität im Januar erneut stark zurückgegangen ist.”

Der Ausblick für die Eurozone scheint sich hingegen aufzuhellen

In der Eurozone hat sich die Stimmung der von S&P Global befragten Unternehmen zu Jahresbeginn erneut verbessert. Erstmals seit rund sechs Monaten signalisiert der Einkaufsmanagerindex mit 50.2 Punkten (nach 49.3 im Dezember) wieder ein Wirtschaftswachstum.

Britische Privatwirtschaft sinkt weiter in Kontraktion

In Grossbritannien hat sich die Stimmung im Gegensatz zum Euroraum im Januar überraschend deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex fiel von 49.0 auf 47.8 Punkte und damit auf den tiefsten Wert seit zwei Jahren zurück. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 48.8 gerechnet. Laut S&P Global unterstreicht der schwächer als erwartet ausgefallene PMI das Potenzial einer Rezession.

Wirtschaftskalender 25. Januar

MEZLandIndikatorLetzte Periode
08:00GBErzeugerpreise (Dezember, J/J) +14.8%
10:00DEIfo Geschäftsklima (Januar)88.6
16:00KANBank of Canada Zinsentscheid4.25%

Unternehmenskalender 25. Januar

LandUnternehmenPeriode
CHGivaudanQ4
NLASMLQ4
FRAlstomQ3 Umsatz
USATeslaQ4
USAIBMQ4
USAAT&TQ4
USAAbbott LaboratoriesQ4

Quelle: BondWorld.ch


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