LGT Navigator : Die Einzelhandelsumsätze in den USA sind im Januar um 3.0% gestiegen, nachdem sie zwei Monate in Folge rückläufig waren.
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Nach Angaben des Handelsministeriums trugen vor allem Lebensmittel, Getränke und Fahrzeuge zu diesem Anstieg bei. Die Anleger interpretierten den grössten Anstieg seit fast zwei Jahren als ein starkes Signal für die US-Wirtschaft, da die Verbraucherausgaben etwa zwei Drittel der Wirtschaftstätigkeit in den USA ausmachen. Andererseits könnten die starken Einzelhandelsumsätze der US-Notenbank zeigen, dass die Wirtschaft trotz der Verschärfung der finanziellen Bedingungen widerstandsfähig ist und weitere Zinserhöhungen verkraften kann.
Die Aktienindizes in New York wurden durch den Anstieg der Einzelhandelsumsätze beflügelt, wobei Technologiewerte wie schon am Vortag andere Sektoren übertrafen. Die Indizes an der Technologiebörse Nasdaq schlossen am Mittwoch mit einem Plus von fast 0.8%. Der Dow Jones Industrial stieg um 0.11% und beendete den Tag bei 34’128.05 Punkten. Der S&P 500 stieg um 0.28% auf 4147.60 Punkte.
In Asien wurden die Aktienmärkte am Donnerstag höher gehandelt, obwohl Japan im Januar ein Rekorddefizit im Warenhandel verzeichnete. Der Nikkei-225-Index stieg um 0.8%, und der japanische Yen legte nach der Veröffentlichung der Handelsdaten etwas zu. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 1.81%. Auf dem chinesischen Festland stiegen der Shanghai Composite um 0.26% und der Shenzhen Component, der um 0.61% zulegte.
Inflation im Vereinigten Königreich sinkt den dritten Monat in Folge
Die Inflation im Vereinigten Königreich sank im Januar auf 10.1% und damit den dritten Monat in Folge auf einen langsameren Preisanstieg, nachdem sie im Oktober mit 11.1% den höchsten Wert in vier Jahrzenten erreicht hatte. Lebensmittel und Energie trieben die Preise weiter in die Höhe, aber die zweistellige Inflationsrate im Januar lag dennoch etwas unter den Erwartungen. Die Verlangsamung des Preisanstiegs könnte der Bank of England etwas Spielraum geben, um ihre straffe Geldpolitik zurückzufahren, indem sie beispielsweise das Tempo ihrer Zinserhöhungen im nächsten Monat von 0.5 auf 0.25 Prozentpunkte verlangsamt.
Glencore-Gewinn erreicht Allzeithoch
Das Schweizer Rohstoffhandels- und Bergbauunternehmen Glencore meldete für das vergangene Jahr einen Rekordgewinn von 34 Milliarden US-Dollar. Infolgedessen plant das Unternehmen, einen Rekordbetrag von 7.1 Milliarden Dollar an die Aktionäre auszuschütten. Die soliden Ergebnisse sind auf die Leistung des Kohlebergbausegments und die seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie und dem Beginn des Krieges in der Ukraine stark gestiegenen Rohstoffpreise zurückzuführen.
Wirtschaftskalender 16. Februar
| MEZ | Land | Indikator | Letzte Periode |
| 14:00 | DE | Deutsche Bundesbank Präsident Nagel spricht | |
| 14:30 | USA | Baugenehmigungen (Januar) | 1.337 Mio. |
| 14:30 | USA | Erzeugerpreisindex (Januar, M/M) | -0.4% |
| 14:30 | USA | Erstanträge Arbeitslosenhilfe | 196,000 |
| 14:30 | USA | Philly Fed Herstellungsindex (Februar) | -8.9 |
Unternehmenskalender 16. Februar
| Land | Unternehmen | Periode |
| FR | Airbus | Jahreszahlen |
| DE | Commerzbank | Jahreszahlen |
| CH | Nestle | Jahreszahlen |
| FR | Schneider Electric | Jahreszahlen |
| FR | Air Liquide | Jahreszahlen |
| FR | Renault | Jahreszahlen |
| FR | Orange | Jahreszahlen |
| USA | Applied Materials | Q1 |
Quelle: BondWorld.ch
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