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LGT Navigator: Zinssorgen drücken einmal mehr auf die Börsenstimmung

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LGT Navigator : Der starke Arbeitsmarktbericht aus den USA am Freitag wurde von Börsianern umgehend als Hinweis auf eine weiterhin restriktive Geldpolitik der US-Notenbank interpretiert. In den Fokus der Anleger rückt diese Woche die bevorstehende Unternehmensberichtssaison in den USA.

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Die asiatischen Börsen starten mit Verlusten in die neue Handelswoche. In Hongkong verliert der Hang Seng am Montag rund -2.5%. Unter Druck stehen insbesondere die Aktien von chinesischen Chip-Herstellern, die in Hongkong gelistet sind, denn sie leiden unter den neuen Exportbestimmungen, die die USA erlassen haben. Der Shanghai Composite verliert -0.4% und der Nikkei büsst in Tokio -0.7% ein.

An der New Yorker Börsen sorgte der besser als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktbericht am Freitag für deutliche Verluste. Der S&P 500 gab -2.8% nach und der Dow Jones verlor -2.1%. Die grössten Verlierer waren aber Technologieaktien: Der Nasdaq Composite sackte -3.8% ab. Der US-Dollar legte gegenüber dem Euro und dem Schweizer Franken zu. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen stiegen auf 3.88% und verharrten damit unter dem Zwölfjahreshoch Ende September von rund 4%.

Investoren richten ihr Augenmerk nun auf die Gewinnsaison, die zeigen wird, wie sich die Unternehmen im Umfeld steigender Zinsen geschlagen haben. Der Startschuss fällt am Freitag in den USA mit den Quartalsbilanzen der Wall-Street-Banken JPMorgan Chase und Citigroup. Die Erwartungen der Analysten für das abgelaufene dritte Quartal sind allerdings verhalten.

Robuster US-Arbeitsmarkt hält das Fed auf Kurs

Die amerikanische Wirtschaft hat im September mehr Jobs geschaffen als erwartet. Ohne Berücksichtigung des Landwirtschaftssektors entstanden 263’000 neue Arbeitsplätze, verglichen mit einem Analystenkonsens von 250’000. Zwar bleibt damit das Beschäftigungswachstum unter dem im August verzeichneten Zuwachs von 315’000 Jobs, jedoch scheint der positive Trend ungebrochen. Dies zeigt auch die Arbeitslosenrate, die im letzten Monat von 3.7% auf 3.5% gesunken ist. Mit Argusaugen wird die US-Notenbank (Fed) den weiteren Lohnanstieg beobachtet haben. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im Vergleich zum Vormonat um +0.3% und auf Jahressicht um +5.0%, immerhin aber etwas langsamer als noch im August mit +5.2%.

Deutsche Importpreise weiter kräftig gestiegen

In Deutschland legten die Preise importierter Güter im August wieder stärker zu, nachdem sich der starke Anstieg in den Monaten zuvor etwas abgeschwächt hatte. Die Importpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um +32.7%, womit die stärkste Zunahme seit 1974 beobachtet wurde. Getrieben wird die inflationstreibende Entwicklung vor allem von den stark steigenden Energiepreisen.

Wirtschaftskalender 10. Oktober

MEZLandIndikatorLetzte Periode
00:00JPFeiertag 
00:00USAFeiertag (Columbus Day)  
10:30EZSentix Konjunkturindikator (Oktober)-31.8
17:00USAMeeting Internationaler Währungsfonds (IWF) 

Unternehmenskalender 10. Oktober

LandUnternehmenPeriode
AUTOMVQ3 Umsatz
ESRepsolQ3 Umsatz

Quelle: BondWorld.ch


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