Raiffeisen Börse täglich : Heute sieht alles nach einem ruhigen Tag an den Börsen in der Schweiz und in Europa aus. Wichtige Händler aus Großbritannien sind Donnerstag und Freitag wegen der Feierlichkeiten zum Thronjubiläum der Königin nicht mehr aktiv.
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DER TAG | Die Ruhe vor den Feiertagen
In China sind die Börsen Freitag geschlossen, in vielen Ländern Europas wird am Pfingstmontag nicht gehandelt. Mit Spannung wird zudem das monatliche Treffen der Opec+ erwartet.
SCHWEIZ | Aktienverkauf auf breiter Front
Die Lage an den Finanzmärkten blieb auch zu Beginn des Monats angespannt. Nach wie vor belasten Faktoren wie der Ukraine-Krieg, die Engpässe in den globalen Lieferketten, steigende Energiekosten und nicht zuletzt Inflationssorgen das Geschehen. Vor allem die Angst auf möglicherweise „aggressivere“ Zinsschritte der US-Notenbank Fed haben Anleger in die Flucht geschlagen. Immerhin wurden positive Signale aus China ausgemacht, wo die Aussichten auf ein Ende des Corona-Lockdowns etwa in Shanghai die Rezessionssorgen etwas lindern würden. Die grössten Verluste bei den Blue Chips gingen auf das Konto von Straumann (-5.0%), die bereits seit Jahresbeginn stärkste Einbussen erlitten. Im breiten Markt stachen dagegen U-blox mit Anschlussgewinnen von 5.5% hervor.
GLOBAL | USA: Beige Book dämpfte die Verluste
Etwas leichter haben sich gestern Europas Börsen aus einem ruhigen Handel verabschiedet. Für leichten Abgabedruck sorgten Marktteilnehmer aus London, die vor ihrem langen Wochenende Positionen schlossen und Absicherungsgeschäfte aufbauten. Der Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed („Beige Book“), der erst nach Börsenschluss in Europa veröffentlich wurde, hat die Tagesverluste an den US-Börsen gestern zumindest etwas eingedämmt. Für einen Paukenschlag kurz vor Handelsschluss sorgte der angekündigte Rücktritt der Meta-Top-Managerin Sheryl Sandberg. Der Kursverlust beim Facebook-Mutterkonzern hielt sich mit letztlich gut zweieinhalb Prozent aber in Grenzen, zumal die Aktie sich in den vergangenen Tagen wieder von ihrem tiefsten Stand seit April 2020 erholt hatte.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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