Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Chip-Werte standen unter Druck

Raiffeisen Börse täglich : Einen Tag vor der erwarteten Zinssenkung durch die EZB und vor allem ihren begleitenden Aussagen wird mit einem zurückhaltenden Handel an den Börsen Europas gerechnet.

Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter


DER TAG | Verluste zum Handelsstart erwartet

Dazu stehen keine wichtigen Konjunkturdaten ausserhalb der britischen Inflation an. Die Aktienmärkte in Asien zeigen sich am Mittwoch uneinheitlich.

SCHWEIZ | Chip-Werte standen unter Druck

Der Leitindex SMI ist gestern nach einem freundlichen Start in die Verlustzone gerutscht. Im Späthandel sorgte dann noch der Chip-Ausrüster ASML mit einer Gewinnwarnung für zusätzlichen Druck. Die Nachricht, dass Israel keinen Angriff auf die iranische Ölinfrastruktur plant, beruhige zwar, hiess es am Markt. Dennoch blieben die Anleger verunsichert. Die Gefahr einer Eskalation sei nicht gebannt. Die Händler hoffen insgesamt darauf, dass das «Goldlöckchen-Szenario» mit einer sanften Landung beim Wachstum (zumindest in den USA), einer nachlassenden Inflation und der Aussicht auf eine lockerere Geldpolitik weiterhin Bestand hat. Stark unter Druck standen Chip-Werte wie die SLI gelisteten VAT (-7.9%) und die im breiten Markt geführten Comet (-5.2%), Inficon (-4.7%), U-blox (-1.6%) und Sensirion (-3.3%). Grund dafür war der Branchenriese ASML, der die Märkte eine Stunde vor Schluss mit einer Gewinnwarnung überraschte.

GLOBAL | US-Banken auf Erfolgsspur

Die Zahlen der Bank of America und Goldman Sachs haben gestern an der Wall Street zwar überzeugt, doch ausserhalb des Banken-Sektors gab es Enttäuschungen. Dies verstärkte die Neigung der Investoren, Gewinne zu realisieren. Denn die jüngste Rekordjagd war von überzeugenden Ergebnissen aus dem Banken-Sektor eingeläutet worden. Die Bank of America zogen um 0.5% an, auch Goldman Sachs (-0.1%) übertraf die Erwartungen mit einem starken Gewinnzuwachs – befeuert von einem überzeugenden Geschäft im Bereich Investment-banking. Unter Druck standen dagegen vor allem die Halbleiterwerte. ASML hat im dritten Quartal weniger Aufträge erhalten als von Analysten erwartet und die Prognose für das kommende Jahr nach unten genommen. Die Chiphersteller würden in Erwartung einer nur langsamen Erholung der Halbleiternachfrage ihre Ausgaben für wichtige Produktionsanlagen zurückhalten, so das Unternehmen. Für die Titel von Nvidia, Intel und Advanced Micro Devices ging es um bis zu 5.2% nach unten. Applied Materials brachen um 10.7% ein. Die Hinterlegungsscheine (ADR) von ASML fielen sogar um 16.3%.

Quelle : InvestmentWorld.ch


Newsletter
Ich habe gelesen
Privacy & Cookies Policy
und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.
ETFWorld

Newsletter investmentworld.ch

Ich habe gelesen
Privacy & Cookies Policy
und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.