Raiffeisen Börse täglich : Mit einer eher verhaltenen Eröffnung wird heute an der Börse in der Schweiz gerechnet. Vor allem mit dem Beginn der Sitzung der US-Notenbank dürfte Stille an den Märkten einkehren, heißt es im Handel.
Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter
DER TAG | US-Inflationsdaten stehen heute im Fokus
Alle zinsabhängigen Asset-Klassen sind in Deckung gegangen und haben ihre verteilten Vorschusslorbeeren wieder leicht zurückgefahren. So gingen alle großen US-Techwerte am Vorabend an der Wall Street mit Minuszeichen aus dem Handel. Nachrichtlich im Fokus stehen die US-Inflationsdaten am Nachmittag. In Europa kommen vor allem Daten aus Deutschland wie die Inflation der Preise im Großhandel, die als Grundlage für die weitere Entwicklung der Verbraucherpreise gelten.
SCHWEIZ | Dank Schwergewichten und ABB fester
Das Geschäft ist gestern ruhig verlaufen. Denn vor den Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed, der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) haben sich die Anleger vorsichtig verhalten. Nun wird sich zeigen, ob die Notenbanker weltweit den aktuellen Optimismus der Finanzmärkte teilen. Der basiert auf Hoffnungen, dass die Zinsen in absehbarer Zeit wieder sinken könnten. Die Märkte stehen an einem Scheideweg. Es ist nun möglich, dass die Aktienmärkte das Rally fortsetzen – aber eben auch, dass es kurz vor Weihnachten jäh beendet wird. Angeführt wurden die Blue-Chips-Gewinner gestern von den ABB-Aktien (+2.8%). Deutlich zulegen konnten konjunktursensible Werte wie Kühne+Nagel (+2.2%), Richemont (+1.5%) und Swatch (+1.2%). Eine Stütze für den Gesamtmarkt waren die Pharmaschwergewichte Novartis (+1.0%) und Roche GS (+0.4%).
GLOBAL | Deflationsgefahren in China steigen
Europas Börsen sind mit Aufschlägen in die neue Woche gestartet. In einem von Zurückhaltung geprägten Geschäft haben auch die US-Börsen erneut etwas zugelegt. Nach dem Arbeitsmarktbericht vom Freitag, der die Aktien gestützt hatte, stehen in dieser Woche zwei wichtige Termine im Fokus: Inflationsdaten und die letzte Fed-Sitzung des Jahres. Volkwirte erwarten, dass die Verbraucherpreise für November eine schwache Gesamtinflation, aber eine stabile Kerninflation aufweisen werden. In China nehmen derweil die Deflationsgefahren weiter zu. Die dortigen Verbraucherpreise sind im November um 0.5% gegenüber dem Vorjahr gefallen. Die Erzeugerpreise gaben im November sogar um 3.0% gegenüber dem Vorjahresmonat nach. Die Preise signalisieren eine anhaltende Nachfrageschwäche der chinesischen Wirtschaft.
Quelle : AdvisorWorld.ch
Newsletter


