Raiffeisen Börse täglich : Nach dem gestrigen Ausverkauf dürfte die Börsen in der Schweiz heute mit Aufschlägen in den Handel starten.
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DER TAG | Etwas Entspannung erwartet
Im Fokus der Anleger steht die Rede zur Nation, die US-Präsident Donald Trump in der Nacht gehalten hatte. In ersten Reaktionen zeigten sich Investoren besorgt über Trumps Festhalten an Importaufschlägen. In Marktkreisen wird mit einer anhaltenden Volatilität an den Märkten gerechnet.
SCHWEIZ | Die Stimmung ist gekippt
Insbesondere nach der klar negativen Eröffnung der US-Börsen gingen die Kurse gestern in die Knie, wobei die hiesigen Schwergewichte einen Absturz wie an den anderen grossen europäischen Handelsplätzen verhinderten. Nach dem Allzeithoch des SMI vom Montag sei nun eine vorsichtigere Gangart angesagt, hiess es am Markt. Hinzu kam der europaweite Taucher der Bankaktien, deren Kurse wegen Renditeängsten reihum in den Keller fielen. Die UBS-Titel (-7.2%) zogen den Leitindex am stärksten in die Tiefe. Dahinter erlitten Partners Group (-6.2%) und Julius Bär (-1.9%) ebenfalls deutliche Verluste. Der von den USA angezettelte Zollstreit und die damit verbundenen Folgen für die Weltwirtschaft würden auf die Laune der Anleger durchschlagen, sagte ein Händler. Dass die Anleger nun risikoscheuer geworden seien, zeige die gute Performance defensiver Werte. Diese bewahrten den Gesamtmarkt vor einem stärkeren Rückgang. Insbesondere Nestlé setzten den Aufwärtstrend (+1.3%) fort. Daneben waren auch die Pharmariesen Novartis und Roche GS (je +0.5%) gefragt.
GLOBAL | Kursfeuerwerk bei Eutelsat
Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebenen Zölle auf Warenimporte in die USA haben gestern an der Wall Street weiter Sorgen vor einem globalen Handelskrieg geschürt. Unter Abgabedruck standen Tesla mit einem Minus von 4.7%. Tesla montiert zwar alle seine Fahrzeuge für den heimischen Markt in den USA, einige Teile kommen aber aus Mexiko und Kanada. Die Entwicklung bei den Zöllen traf auch andere Werte der Branche: General Motors verloren 3.8% und Ford 2.4%. Ein Kursfeuerwerk erlebten in Paris Eutelsat, die Aktie schoss um 77% nach oben. Im Zuge der europäischen Verteidigungsinitiative befindet sich der Satelliten-betreiber in Gesprächen, der Ukraine ein satellitenbasiertes Kommunikationssystem zur Verfügung zu stellen. Hintergrund ist der Stopp der ukrainischen Unterstützung durch die USA, wovon auch das Satellitensystem Starlink betroffen sein könnte.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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