Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Die Unsicherheit hielt an

Raiffeisen Börse täglich : Nach den gestrigen Verlusten dürfte der Handel an der Börse in der Schweiz heute etwas höher starten.

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DER TAG | Börse eröffnet etwas höher

Die Industrietätigkeit in China ist im Mai zum ersten Mal seit acht Monaten deutlich geschrumpft ist. Der Caixin/S&P Global PMI für das verarbeitende Gewerbe ist von 50.4 im April auf 48.3 gefallen. Die Zahlen deuten darauf hin, dass die US-Zölle nun anfangen, China zu treffen. Im Vorfeld der EZB-Ratssitzung richtet sich der Fokus heute auf die Inflation in der Eurozone.

SCHWEIZ | Die Unsicherheit hielt an

Insgesamt haben sich die Anleger gestern im aktuell unsicheren Umfeld eher zurückgehalten: «Immer noch ist es die Unberechenbarkeit Trumps, die viele Investoren an den Seitenlinien auf einem Beobachtungsposten hält», sagte ein Händler. Die Spannungen könnten jederzeit wieder eskalieren. Zudem stehen in der laufenden Woche noch zahlreiche Konjunkturdaten sowie der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank auf der Agenda. Anleger würden daher aktuell nicht allzu viele Risiken eingehen wollen, hiess es am Markt. Am stärksten büssten Partners Group (-2.3%) ein. Laut Händlern lastete vor allem der Anstieg der US-Anleiherenditen auf den Papieren. Unter Druck standen Technologiewerte wie Logitech (-1.6%), aber auch Richemont (-1.1%) und Swatch (-0.5%) gaben im Zuge der Zollunsicherheiten weiter nach. Gegen den Trend legten insbesondere Novartis (+1.1%) klar zu.

GLOBAL | US-Stahlwerte schnellten in die Höhe

Die nächste Runde bei den US-Zollerhöhungen hat zu Wochenbeginn die Wall Street nicht verschreckt. Händler sprachen von Gewöhnungseffekten. Gleichwohl bleibt eine erhöhte Unsicherheit in Bezug auf die weiteren Entwicklungen im Zoll-Konflikt. US-Präsident Donald Trump hat eine Verdopplung der Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte auf 50% ab morgen angekündigt. Das führte dazu, dass Cleveland-Cliffs um 23.7% emporschnellten, Steel Dynamics und Nucor zogen um 10.3%, bzw. 10.1% an. Ausserdem soll der Handelsfrieden zwischen den USA und China auch am Umgang mit Seltenen Erden zu zerbrechen drohen. Zudem machte eine Vergeltungsmassnahme gegen ausländische Regierungen etwas nervös. Danach können neue Steuern von bis zu 20% auf Ausländer mit US-Investitionen erheben, was Regierungen, Einzelpersonen und auch Unternehmen mit US-Niederlassungen träfe. Ölaktien verbuchten mit den steigenden Preisen die grössten Gewinne in Europa. Die Papiere von EuroStoxx-Spitzenreiter Totalenergies verteuerten sich um 2% und die von Indexnachbar Eni um 1.5%.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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