Raiffeisen Börse täglich : Die Märkte werden sich heute vor allem damit beschäftigen, die Aussagen von Donald Trump zu verdauen.
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DER TAG | Märkte müssen Trumps Aussagen bewerten
In Asien zeigten sich leichte Entspannungszeichen, da noch keine extremen Zollmassnahmen angekündigt wurden. Trump hat aber wie erwartet in den Stunden nach seinem Amtseintritt bereits zahlreiche Dekrete unterzeichnet. Er machte klar, dass die USA auf Kosten anderer Länder wachsen sollen. Importzölle sollen den Wohlstand der US-Bürger mehren, fossile Energie ins Ausland exportiert werden.
SCHWEIZ | Etwas Spielraum für Meyer Burger
Vor der Vereidigung von Donald Trump als 47. US-Präsident nach Börsenschluss (MEZ) hätten sich die Marktteilnehmer zurückgehalten, hiess es im Markt. Mit Trump würden die Karten an den Finanzmärkten neu gemischt und es sei mit mehr Kursschwankungen zu rechnen, hiess es weiter. Am Berichtstag allerdings blieben die US-Börsen wegen des Martin-Luther-King-Feiertages geschlossen. An die Spitze der Gewinner standen mit Kühne+Nagel (+2.4%), Sika (+1.2%), Straumann (+1.1%) und Adecco (+1.0%) Aktien, die im Vorjahr klar nachgegeben hatten. Stärkere Ausschläge gab es zwischenzeitlich bei Meyer Burger (+1.0%). Vorübergehend notierte die Aktie im zweistelligen Prozentbereich im Plus. Das finanziell schwer angeschlagene Solarunternehmen hat sich zusätzliche Mittel gesichert und eine Brückenfinanzierung verlängert.
GLOBAL | Europas Autosektor erholte sich
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Tag der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump ihre klare Aufwärtsbewegung der Vorwoche gebremst fortgesetzt. Auslöser der Kursgewinne war ein Bericht des «Wall Street Journal», wonach Trump vorerst keine Verschärfung der Zollpolitik bei Staaten wie China, Kanada und Mexiko umsetzen will. Vielmehr werde er die Behörden anweisen, die Handelsbeziehungen zu diesen Ländern und den kontinentalen Nachbarn in Amerika zu evaluieren. Vor allem der europäische Autosektor, der mögliche Strafzölle von Trump fürchtet, erholte sich nach der WSJ-Meldung deutlich und gehörte letztlich zu den stärksten Branchen in Europa. «Drohgebärden unter anderem in der Handels- und Geopolitik dürfte es in den kommenden Wochen, Monaten und schliesslich vier Jahren zuhauf geben», hiess es am Markt. Schwächster Sektor waren die Aktien der Versorger.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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