Raiffeisen Börse täglich : Zum Wochenauftakt werden steigende Kurse erwartet. Die aktuellen Sorgen sind nach Ansicht von Händlern zum Teil eingepreist.
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DER TAG | Die Stimmung hellt etwas auf
Probleme gibt es im Moment reichlich. Dazu zählen vor allem die anberaumte Neuwahl des Parlaments in Frankreich und die Sorge vor einem Handelskrieg mit China. Die Ölpreise haben nach dem Anstieg in der Vorwoche wieder etwas nachgegeben. Händler verwiesen auf durchwachsene Konjunkturdaten aus dem wichtigen Verbrauchsland China. Dort hatte sich das industrielle Wachstum im Mai im Jahresvergleich deutlicher verlangsamt als erwartet.
SCHWEIZ | Frankreich belastete den SMI
Der Aktienmarkt hat am Freitag eine insgesamt klar negative Börsenwoche mit weiteren Abgaben beendet. Weiterhin zeigten sich die Märkte von der politischen Entwicklung in Frankreich stark verunsichert, dazu kam der neue Handelsstreit der EU mit China um Elektro-Autos. Die deutlichsten Verluste unter den SLI-Werten entfielen auf Logitech (-3.1%). Händler verwiesen auf Gewinnmitnahmen im derzeitigen unsicheren Umfeld, nachdem die Titel des PC-Zubehörspezialisten im laufenden Jahr gut gelaufen sind. Auch die Titel des Chipindustrie-Zulieferers VAT (-1.6%) gaben deutlich nach. Weiter abwärts ging es am Freitag mit den Aktien des Bauchemieunternehmens Sika (-2.7%). Unter Druck standen zudem die Aktien der Uhrenhersteller Swatch (-1.8%) und Richemont (-1.5%). Ein Grund für die aktuelle Schwäche dürfte laut Händlern der neue Zollstreit der EU mit China sein. Für Luxusgüterhersteller stellt diese Region einen wichtigen Absatzmarkt dar.
GLOBAL | KI-Euphorie an der Nasdaq
Die politische Unsicherheit in Frankreich hat auch am Freitag auf den europäischen Börsen gelastet. Anleger fürchten, dass aus den von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ausgerufenen Parlamentswahlen die rechtsextreme und europakritische Partei von Marine Le Pen als Siegerin hervorgehen könnte. Der EuroStoxx 50 schloss auf dem tiefsten Stand seit Mitte Februar. Die politische Unsicherheit in der zweitgrössten Volkswirtschaft der EU führt dazu, dass Investoren derzeit die Finger von französischen Aktien lassen. An der Wall Street hat dagegen die Begeisterung rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) am Freitag die Technologiebörse Nasdaq auf ein weiteres Rekordhoch geführt. Dieses Mal war es der optimistische Ausblick des Mediensoftwarekonzerns Adobe, der die Technologiebranche ein neues Stück höher trieb. Die Aktie sprang mit plus 14.5% an die Spitze des Nasdaq 100.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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