Raiffeisen Börse täglich : Die Börse in der Schweiz zeigt sich zum Auftakt weiterhin von ihrer freundlichen Seite.
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DER TAG | Positiver Trend hält an
Zum Wochenschluss stehen im Nachgang zur EZB-Zinssenkung die Verbraucherpreise aus Frankreich und Deutschland auf der Agenda. Für Deutschland rechnen Ökonomen mit einem Plus von 0.2% gegenüber dem Vormonat, was in den EZB-Türmen wohlwollend zur Kenntnis genommen werden dürfte.
SCHWEIZ | Für Logitech geht es weiter aufwärts
Die Aktienbörse hat den 13. Tag in Folge mit Kursgewinnen geschlossen. Der SMI hat damit seit Jahresbeginn schon mehr als 1000 Punkte zugelegt, was einem Plus von 8.7% entspricht. Gestützt wurde der Leitindex am Donnerstag vor allem vom Schwergewicht Roche (+1.6%). Der Pharmariese konnte mit seinem Jahreszahlen überzeugen. Das grösste Tagesplus unter den Blue Chips verzeichneten VAT (+5.1%). Sie erholten sich damit weiter von der jüngsten Kursschwäche. Laut Händlern stützte die deutliche Erholung bei den US-Techwerten nach dem DeepSeek-Schock. Damit stiegen auch andere Chip-Werte wie Comet (+5.5%) und U-Blox (+1.4%). Weiter gefragt waren auch Logitech (+1.5%), die ihren Aufwärtstrend fortsetzten und kurzzeitig auf den höchsten Wert seit September 2021 stiegen.
GLOBAL | EZB senkt wie erwartet
Die fünfte Zinssenkung im Euroraum seit Sommer 2024 ist beschlossen – und es dürfte nicht die letzte sein: Die EZB setzt den für Banken und Sparer wichtigen Einlagensatz um 0.25 Prozentpunkte auf 2.75% herab. Volkswirte erwarten, dass die Notenbank den Einlagenzins bis zum Sommer auf 2.0% senken wird. Denn Handelskonflikte mit den USA könnten die schwache Wirtschaft im Euroraum, die im vierten Quartal 2024 stagnierte, zusätzlich unter Druck setzen. Allerdings könnten die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle zugleich die Inflation anheizen, die die Euro-Währungshüter mittelfristig bei 2.0% halten wollen. Ökonomen hatten mit der erneuten Zinssenkung der EZB gerechnet. Da die grosse Teuerungswelle im Euroraum vorbei ist, hat die Notenbank mehr Spielraum. Zudem macht ihr die schwache Konjunktur Sorgen. Für dieses Jahr sagt die Notenbank nur 1.1% Wirtschaftswachstum im Währungsraum der 20 Staaten voraus und für 2026 ein Plus von 1.4%. An der Wall Street lösten Unternehmensnachrichten gemischte Reaktionen aus und begrenzten die Gewinne für den Gesamtmarkt. Im Fokus standen die Zahlen der drei Tech-Riesen Microsoft (-6.2%), Meta (+1.6%) und Tesla (+2.9%).
Quelle : InvestmentWorld.ch
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