Raiffeisen Börse täglich : Europas Börsen dürften nach den Verlusten vom Vortag mit Aufschlägen starten.
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DER TAG | Börse etwas fester erwartet
Nach US-Börsenschluss veröffentlichte Quartalszahlen von Alphabet und Microsoft heben die Stimmung, und das obgleich der ebenfalls nachbörslich veröffentlichte Ausblick von Intel enttäuschte. Alphabet kündigte erstmalig die Ausschüttung einer Dividende an, auch hat die Google-Mutter ein Aktienrückkaufprogramm über 70 Mrd US-Dollar aufgelegt. Allerdings blieben die Zinsen aktuell die Belastung Nummer eins für die Aktienmärkte, auch in Europa, heisst es.
SCHWEIZ | Geschäftszahlen setzen SMI zu
Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag klar im Minus abgeschlossen. Waren es zu Handelsbeginn vor allem die Abgaben von Nestlé, die nach Vorlage von Quartalszahlen den Gesamtmarkt unter Druck setzten, kamen in der zweiten Handelshälfte noch Konjunktur- und Zinssorgen dazu. Zudem belasteten auch Quartalsabschlüsse grosser US-Firmen wie der IT-Konzerne IBM und Meta oder von Caterpillar die Stimmungslage an den internationalen Finanzmärkten. Ein Dämpfer war für die Börse die überraschend deutliche Wachstumsabschwächung in den USA. Im ersten Quartal wuchs die US-Wirtschaft mit 1.6% deutlich langsamer als in den Quartalen davor. Der SMI fiel am Donnerstag um 0.97% auf 11´260.61 Punkte zurück. Im SLI standen nur fünf Gewinner den 25 Verlierern gegenüber. Massgeblich für das Minus im Gesamtmarkt verantwortlich war das Schwergewicht Nestlé (-2.0%). Der Nahrungsmittelkonzern hat mit Umsatzzahlen enttäuscht. Im Startquartal 2024 fiel das Verkaufsvolumen überraschend klar zurück. Als zweiter Blue Chip legte Holcim (Aktie: -1.8%) Zahlen vor. Im Gegensatz zu Nestlé übertraf der Baustoffkonzern die Erwartungen.
GLOBAL | Wall Street deutlich im Minus
Die US-Börsen haben am Donnerstag mit deutlichen Verlusten geschlossen, erholten sich aber wieder etwas von ihren Tagestiefs. Weiter steigende Anleiherenditen und ein Kursrutsch bei Meta setzten die Aktienmärkte unter Abgabedruck. Der Dow-Jones-Index schloss 1.0% niedriger bei 38´086 Punkte. Konjunkturseitig ist zwar das US-BIP im ersten Quartal schwächer als prognostiziert ausgefallen, der PCE-Deflator, ein Inflationsmass, ist aber viel stärker als erwartet gestiegen. Damit verbuchte die USA ein schwächeres Wachstum bei gleichzeitig anziehender Inflation. Damit erhielten Zinssenkungshoffnungen angesichts der hartnäckigen Inflationsentwicklung einen neuerlichen Dämpfer.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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