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Raiffeisen Börse täglich : Gewinne sind wieder geschmolzen

Raiffeisen Börse täglich : Die Aktien in der Schweiz werden heute im vorweihnachtlichen Handel nach dem gestrigen Schwächeanfall zur Eröffnung etwas höher erwartet.

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DER TAG | Vorweihnachtlicher Börsenhandel

Die Nachrichtenlage ist einen Tag vor Heiligabend wie zu erwarten dünn, so werden auch die Umsätze ausfallen. Die wichtigen Termine des Tages sind die US-Daten am Nachmittag, im Vorfeld dürften die Umsätze allenfalls dahinplätschern. In Japan stiegen die Verbraucherpreise im November im Jahresvergleich um 3.7% und übertrafen damit den achten Monat in Folge das Ziel der Bank of Japan von 2%.

SCHWEIZ | Gewinne sind wieder geschmolzen

Der Leitindex SMI, der nach mehreren Tagen fallender Kurse am Mittwoch 1.75% zugelegt hatte, trat zum Rückzug an und anfängliche Gewinne schmolzen sukzessive ab. Schuld waren vor allem US-Konjunkturdaten. „Die Risikobereitschaft ist zu dieser Zeit des Jahres niedrig, die geringe Liquidität sorgte zudem für grössere Ausschläge“, hiess es am Markt. Starke Verluste verbuchten die Technologiewerte, denen vor allem ein trüber Ausblick des Chipherstellers Micron Technology zu schaffen machte. Die Aussagen zu sinkenden Investitionen wurden als schlechtes Omen für die Branche gesehen. Dies belastete den ganzen Sektor. Unter Führung von VAT (-4.3%) gaben auch Temenos (-1.9%), AMS Osram (-1.6%) und Logitech (-1.1%) und klar nach.

GLOBAL | „Good news are bad news“

Der Druck für die westlichen Aktienmärkte kam gestern wie so oft von der Wall Street, wo erneut Sorgen aufkeimten, dass nach überzeugenden Wirtschaftsdaten die US-Notenbank die Zinsschraube fester anziehen könnte als bisher erwartet. Das US-Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal stieg überraschend um 3.2% und der USArbeitsmarkt zeigte sich weiter robust. Getreu dem aktuellen Motto an der Börse, „Good news are bad news“, setzten an der Wall Street in der Folge Verkäufe ein. Auf Unternehmensseite hat Micron (-3.4%) enttäuschende Geschäftszahlen vorgelegt. Der Chiphersteller ist aufgrund einer nachlassenden Nachfrage in seinem ersten Geschäftsquartal in die roten Zahlen gerutscht.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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