Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Gewinnmitnahmen zogen SMI nach unten

Raiffeisen Börse täglich : Die europäischen Aktienmärkte werden zum Wochenstart insgesamt etwas leichter erwartet.

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DER TAG | Zinsumfeld trübt Sentiment etwas ein

Das Umfeld trübt das Sentiment für Risiko-Assets wie Aktien laut Experten zunehmend ein. Nach dem starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag sind die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr nochmals gesunken. Während die Leitzinsen in den USA im Herbst im Bereich 4 bis 4.25% erwartet werden, könnte die EZB dann bereits bei einem Leitzins von 2% angekommen sein.

SCHWEIZ | Gewinnmitnahmen zogen SMI nach unten

In der Schweiz haben Investoren zum Wochenschluss Gewinne mitgenommen. „Der Markt hat etwas konsolidiert – nach acht Sitzungen mit Aufschlägen ist dies alles andere als über-raschend“, sagte ein Händler. Grösster Verlierer bei den Blue Chips waren UBS (-1.9%). Hier war ganz klar von Gewinnmitnahmen die Rede. Die Titel der Schweizer Grossbank waren am Vortag erstmals seit 2008, bzw. seit der grossen Finanzkrise über die Marke von 30 Franken gestiegen. Seit Jahres-beginn hatten die Titel bis zum heutigen Verlust ein Plus von spektakulären 9.5% erzielt. Vor allem einige Analysten-Empfehlungen in den letzten Tagen gaben den UBS-Titeln Schub. Mit Roche (-1.7%) und Partners Group (-1.1%) wurden weitere Titel deutlicher verkauft, die im bisherigen Jahresverlauf unter den Top Fünf der Blue Chips waren. Für Gesprächsstoff sorgte am Freitag auch Holcim (-1.6%). Beim Zementkonzern kommt es zu einem Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrates. Noch-Verwaltungsratspräsident Jan Jenisch wechselt in die USA und übernimmt dort bei dem vor der Abspaltung stehenden Nordamerikageschäft die Doppelrolle als CEO und VRP.

GLOBAL | US-Arbeitsmarkt nährt Zinssorgen

Die New Yorker Börsen haben am Freitag deutliche Verluste erlitten. Neben einem überraschend starken US-Arbeitsmarktbericht schürte das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima, das gestiegene Inflationserwartungen der Verbraucher belegte, die Sorgen vor weiter hohen Zinsen. In den USA war im Dezember die Beschäftigung stärker gestiegen als gedacht und die Arbeitslosenquote überraschend etwas gefallen. Die US-Notenbank Fed hat daher vorerst keinen Grund, die Zinsen weiter zu senken. Auf Unternehmensseite übertraf Delta Air Lines die Gewinnerwartungen der Analysten für die letzten Monate des Jahres 2024. Die Fluggesellschaft profitierte von Zuwächsen im internationalen sowie im Geschäfts-Reiseverkehr. Zudem dürfte die erhöhte Nachfrage laut Unternehmensangaben im neuen Jahr andauern.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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