Raiffeisen Börse täglich : Es wird heute in der Schweiz ein etwas höherer Start in den Handel erwartet.
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DER TAG | Eröffnung voraussichtlich etwas höher
Neben den Investorentagen von Dormakaba und SGS wird der heutige Tag auch von dem Warten auf den Gewinnbericht von Nvidia bestimmt, der erst nach Börsenende veröffentlicht wird. Analysten erwarten, dass das wertvollste Unternehmen der Welt ein schnelles Wachstum des Gewinns je Aktie verzeichnen wird, allerdings langsamer als in den vergangenen Quartalen.
SCHWEIZ | Handel von Kriegssorgen belastet
Der Aktienmarkt hat den Handel gestern im Zuge wachsender Kriegssorgen mit deutlichen Abschlägen abgeschlossen. Am Montag war durchgesickert, dass die Ukraine von den USA die Erlaubnis erhalten hatte, Langstreckenraketen bis weit in russisches Territorium abzufeuern. Der Kreml liess daraufhin verlauten, dass Präsident Putin einen Erlass zum Einsatz von Atomwaffen gegen Nicht-Atomstaaten, die von Atommächten unterstützt werden, unterzeichnet hat. Damit sei der Krieg in der Ukraine definitiv in die Köpfe der Investoren zurückgekehrt, so ein Händler. Daneben belasteten auch die deutlichen Abgaben des Schwergewichts Nestlé (1.9%). Der neue CEO Laurent Freixe konnte die Anleger am Investorentag von seinen Wachstumsplänen nicht überzeugen. Freixe will mit hohen Investitionen etwa ins Marketing das Wachstum ankurbeln und lanciert zugleich ein 2.5 Milliarden Franken schweres Sparprogramm. Kursphantasie konnte er damit aber nicht wecken. Den Rückwärtsgang hatte auch Sonova (-5.2%) eingelegt. Der Hörgerätehersteller hatte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/25 den Umsatz stabilisiert, der Gewinn fiel aber unter den Erwartungen aus.
GLOBAL | Alphabet im Fokus der Justiz
An den US-Börsen seien die anfänglichen Ängste vor einer Eskalation des Ukraine-Kriegs abgeschüttelt worden, hiess es im Handel. Dennoch suchten vor diesem Hintergrund Anleger vermehrt vermeintlich „sichere Häfen“ wie Gold und Anleihen. Bei den Einzelwerten standen vor allem Alphabet (+1.6%) im Fokus. Das US-Justizministerium will laut Antragsunterlagen, in die das Wall Street Journal Einblick hatte, vom zuständigen Gericht verlangen, Google zu strukturellen Änderungen zu zwingen. Demnach müsste der Konzern seinen Browser Chrome oder sein mobiles Betriebssystem Android verkaufen, wenn das Unternehmen die Verknüpfungen seiner Programme mit seiner Suchmaschine nicht limitiert. Nach dem bereits starken Kursanstieg vom Montag schnellten Super Micro Computer um weitere 31.2% nach oben.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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