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Raiffeisen Börse täglich : Herbe Verluste für Roche

Raiffeisen Börse täglich : Mit leichten Gewinnen zum Start in den Börsentag rechnen Marktteilnehmer heute in der Schweiz. Damit dürfte die Konsolidierung auf niedrigem Niveau einen weiteren Tag anhalten.

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DER TAG | Handel startet heute etwas fester

An den Börsen in Ostasien und China sind die Vorzeichen heute überwiegend positiv, stützend wirken gute Vorgaben der US-Börsen. Angeführt werden die Börsen in Asien vom Tokioter Aktienmarkt, der erneut davon profitiert, dass die Bank of Japan am Dienstag ihren ultralockeren geldpolitischen Kurs im Grossen und Ganzen bekräftigt hat.

SCHWEIZ | Herbe Verluste für Roche

Der Markt wurde gestern vor allem von der schwachen Performance der Genussscheine von Roche (-3.4%) negativ beeinflusst. Zeitweise belastete der «Bon» den SMI mit mehr als 50 Punkten. Auch die Inhaberpapiere des Pharmakonzerns (-3.1%) gaben deutlich nach. Grund dafür war ein Forschungsrückschlag. Dies radierte im Wesentlichen die Gewinne anderer Bluechips wieder aus. Die Marktteilnehmer hätten sich ausserdem vor der heute Abend erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank vorsichtig verhalten, hiess es im Markt. Laut den meisten Ökonomen dürfte die Fed das Zinsniveau zwar erneut unverändert belassen. Es bleibe aber fraglich, wie restriktiv diese Entscheidung kommuniziert werde, sagte ein Händler. Denn in den USA zeigten die Konjunkturdaten das Bild einer prosperierenden Wirtschaft. Daher dürften Daten auch weiterhin für Bewegung an den Märkten sorgen. Ein Hoffnungsschimmer sei, dass die letzten Oktobertage und der Beginn des Novembers oft eine der stärksten Perioden des Jahres seien, meinte ein weiterer Händler zuversichtlich.

GLOBAL | Die Stimmung ist etwas aufgehellt

An den europäischen Börsen hat sich am Dienstag eine freundliche Stimmung durchgesetzt. «Das Umfeld lässt hoffen, dass die Börsen das Schlimmste hinter sich haben», sagte ein Marktteilnehmer. Zum einen finde die befürchtete Eskalation im Nahen Osten bisher nicht statt. Und zum anderen deuteten die jüngst besseren Inflationsdaten daraufhin, dass weitere Zinserhöhungen nun nicht mehr notwendig seien, sagte er. In Italien ging die Inflation im Oktober auf 1.9% von 2.7% zurück, in Portugal auf 2.1% von 3.6% und in der Eurozone auf 2.9 % von 4.3%. Auch die Wall Street beendetete den Handel gestern mit leichten Aufschlägen. Für etwas Rückenwind sorgten die leicht nachgebenden US-Renditen. Die gestiegene Nachfrage nach US-Staatsanleihen begründeten Händler mit Umschichtungen aus japanischen Anleihen.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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