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Raiffeisen Börse täglich : Julius Bär massiv unter Druck

Raiffeisen Börse täglich : Die Konsolidierung wird sich heute voraussichtlich forsetzen. Der Grundton dabei ist aber weiter positiv.

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DER TAG | Wenig Bewegung zur Eröffnung

Vor allem Technologie-Werte dürften im Fokus stehen, nachdem diese auch an der Wall Street wieder gesucht waren. Interessant werden die Quartalszahlen von Nvidia nach US-Handelsschluss sein. Sollten sie gut ausfallen, dürfte es am Mittwoch kräftigere Gewinne an den Börsen geben.

SCHWEIZ | Julius Bär massiv unter Druck

Nach dem bislang guten Verlauf in diesem Monat, hat der SMI gestern eine Verschnaufpause eingelegt. Händler erwarten auch in den kommenden Tagen ein eher ruhiges Geschäft. Denn am Donnerstag bleiben die US-Börsen wegen des Erntedankfests geschlossen und öffnen am Freitag nur für einen halben Tag. Am Tag nach «Thanksgiving» beginnt in den USA mit dem Black Friday zudem das Weihnachtsgeschäft. Massiv unter Druck standen gestern bei den Blue Chips Julius Bär (-12% auf 49.03 Fr.). Der Vermögensverwalter hat nach einem schlimmer als befürchtet ausgefallenen Zwischenbericht auch noch eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Vor allem die Wertberichtigung im Kredit-Portfolio belastete die Aktie. Dies wurde als «böse Überraschung» bezeichnet. Im Sog von Julius Bär haben sich Investoren auch von Aktien anderer Finanzvertreter wie Swiss Life (-1.1%) oder der Partners Group (-0.4%) getrennt. Am breiten Markt standen AMS Osram (-4.9%) im Fokus. Der Sensorenhersteller vergraulte die Anleger mit den Details zur geplanten Bezugsrechtsemission. «AMS verramscht die Aktien», meinte ein Beobachter.

GLOBAL | Wall Street von Zinshoffnungen beflügelt

Die europäischen Börsen traten gestern auf der Stelle, während die Wall Street aufgrund von Zinshoffnungen etwas zulegte. Der Index der Frühindikatoren war im Oktober gesunken und hatte somit die Hoffnung unter Anlegern gefestigt, dass der Zinsgipfel in den USA erreicht sein könnte und keine weitere Zinserhöhung in diesem Zyklus mehr ansteht. Die Wall Street wurde auch von Microsoft (+2.05%) beflügelt, getragen von der Ankündigung, den Mitbegründer und ehemaligen Geschäftsführer von OpenAI, Sam Altman, einzustellen, der am Freitag vom Aufsichtsrat aus dem Start-up-Unternehmen entlassen worden war. Der Konzern aus Redmond (Bundesstaat Washington), dessen Aktienkurs am Montag ein Rekordhoch erreichte, scheint diese Krise zu nutzen, um seine Position in dem Bereich der sogenannten generativen Künstlichen Intelligenz (KI) weiter zu festigen.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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