Raiffeisen Börse täglich : Zurückhaltender Start erwartet Nachdem die US-Notenbank die Zinsen unverändert gelassen hat, scheint der Markt heute vorsichtig zu starten. Im Blick steht nun die Sitzung der EZB.
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DER TAG | …Hier gilt eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte als fest eingepreist, einweiterer Schritt im Juli ebenfalls. Daneben stehen auch bei der EZB die Prognosen zu Inflation und Wachstum im Blick.
SCHWEIZ | Logitech stürzten ab
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand gestern die Aktie von Logitech, die um 12.5% abwärts sauste. Hier ist über-raschend CEO Bracken Darrell zurückgetreten. Das wirkt alles überstürzt. Denn Logitech hat gesagt, dass sie sich erst jetzt auf die internationale Suche nach einem neuen CEO machen. Solche Vorgänge wirken ungeplant und lassen an der Börse immer die Sorge vor Zerwürfnissen in der Unternehmensführung aufkommen. Belastet wurden die Indizes aber vor allem von den schwachen Roche-Genussscheinen (-2.1%), die damit ihre seit gut einer Woche anhaltende Talfahrt fortsetzten. Ein Händler verwies auf anhaltende Umschichtungen aus Roche in die Aktien von Novartis (-0.4%) aber auch von Lonza (+0.7%). Die Titel des Nahrungsmittelriesen Nestlé (-0.1%) schlossen leicht tiefer. Aufwärts ging es dagegen mit den Kühne+Nagel-Aktien (+1.3%), die offenbar ihre jüngste Schwächephase überwinden konnten.
GLOBAL | Volatil nach Fed-Aussagen
Die Märkte reagierten auf die Aussagen der US-Notenbank im Anschluss an ihre Zinsentscheidung am Mittwoch wechselhaft. Zunächst wurden sie «falkenhaft» gelesen. Aktien und Anleihen gaben nach, während der Dollar zulegte. Dann wurden diese Bewegungen während der Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell abgemildert, vor allem am Aktienmarkt. Nachdem der Leitzins wie erwartet unverändert blieb, signalisierte das Fed, dass noch Zinserhöhungen in diesem Jahr möglich seien; die Mehrheit des Offenmarktausschusses erwartet zwei weitere Erhöhungen in diesem Jahr. Zudem sehen die meisten Ratsmitglieder Zinssenkungen im Jahr 2024, doch hatten manche Marktteilnehmer darauf gesetzt, dass die Zinswende schon im laufenden Jahr vonstatten gehen könne.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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