Raiffeisen Börse täglich : Die Börse in der Schweiz dürfte mit kleinen Abgaben in den Handel starten.
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DER TAG | Abgaben zum Handelsstart
Positive Vorgaben kommen weder aus Asien noch von der Wall Street, an der es gestern zu Gewinnmitnahmen kam. Besonders kräftig geht es an den chinesischen Aktienmärkten nach unten. Hier herrscht Enttäuschung darüber, dass im Rahmen der Central Economic Work Conference keine konkreten grossangelegten Stimuli für die chinesische Konjunktur bekanntgegeben wurden.
SCHWEIZ | Lonza waren gefragt
Der Aktienmarkt wurde gestern nur mässig von der Geldpolitik beeinflusst. Zunächst hatte die am Morgen unerwartet deutliche Zinssenkung der Schweizerische Nationalbank (SNB) dem Markt Rückenwind verliehen. Am frühen Nachmittag senkte die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen den Erwartungen entsprechend. Die Aufwärtsbewegung im SMI hielt sich insgesamt allerdings in Grenzen, schliesslich ist eine lockere Haltung der Notenbanker bereits eingepreisst gewesen. Bei den Einzelweren standen die Aktien von Lonza im Fokus, die um 4.9% zulegten. Der Pharmazulieferer will sich auf sein Kerngeschäft – die Auftragsfertigung (CDMO) – konzentrieren und das Geschäft mit Nahrungskapseln und Ergänzungsstoffen aufgeben. Diese Fokussierung kam bei den Anlegern gut an, aber auch die für 2025 gemachten Prognosen wurden begrüsst. Zu den Gewinnern zählten auch Lindt+Sprüngli (PS: +0.9%), Holcim oder UBS (beide +1.1%).
GLOBAL | Düstere Wirtschaftslage in der Eurozone
Die europäische Notenbank hat gestern ihre drei Leitzinssätze erneut um jeweils 0.25 Prozentpunkte gesenkt. Es ist die insgesamt vierte Leitzinssenkung in diesem Jahr und die dritte in Folge. Der Einlagezins liegt so zukünftig bei 3.0%. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat die angekündigte erneute Senkung vor allem mit der düsteren Wirtschaftslage in der Eurozone begründet. Mit Frankreich und Deutschland stecken zudem Europas Schwergewichte in der Regierungskrise und fallen als Motor für Reformen in schwierigen globalen Zeiten aus. Volkswirte rechnen damit, dass die Notenbank die Leitzinsen im nächsten Jahr noch weiter herabsetzen wird. Denn Handelskonflikte etwa mit den USA und ihrem wiedergewählten Präsidenten Donald Trump könnten die schwächelnde Konjunktur in Europa zusätzlich unter Druck setzen. Lagarde brachte ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass die Inflation im kommenden Jahr die Zielgröße von 2% erreichen werde. Allerdings sei die Unsicherheit über die neue US-Regierung in den Prognosen nicht berücksichtigt.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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