Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Nestlé bremsten den SMI aus

Raiffeisen Börse täglich : Die Aktienbörse hat die anfänglichen Gewinne am Donnerstag im Laufe des Handelstages wieder fast vollständig abgegeben.


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DER TAG | Die Stimmung ist getrübt

Am letzten Handelstag der Woche wird sowohl in der Schweiz als auch an den europäischen Börsen mit fallenden Kursen gerechnet, nachdem die Wall Street gestern schon von Zinsängsten belastet wurde. Auch aus Asien kommen am Morgen negative Vorlagen.

SCHWEIZ | Nestlé bremsten den SMI aus

Die Aktienbörse hat die anfänglichen Gewinne am Donnerstag im Laufe des Handelstages wieder fast vollständig abgegeben. Grund dafür waren vor allem die äusserst schwachen  Nestlé (-1.9%) die den Gesamtmarkt nach unten zogen. Eine Abstufung durch JPMorgan belastete das Schwergewicht, das sich schon seit zwei Jahren auf Talfahrt befindet. Auch andere Lebensmitteltitel wie Lindt & Sprüngli (PS -0.9%) oder im internationalen Handel Danone (-0.9%) und Mondelez (-1.1%) standen auf der Abschussliste, wobei Mondelez zusätzlich unter einer verhängten Strafe durch die EU-Kommission im Zusammenhang mit künstlich verteuerter Schokolade gelitten haben dürfte. Zusätzlich getrübt wurde die Stimmung durch wieder aufflammende Zinsängste, wozu auch die besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes vom Nachmittag beitrugen, die laut Händler eher auf „higher for longer“ hindeuten. Sogar Zinserhöhungen kamen wieder ins Gespräch. Auf der Gewinnerseite standen gestern VAT (+5.0%), die von der Begeisterung, die der US-Chipkonzern Nvidia unter den Anlegern auslöste, profitierte. Von dieser Euphorie wurden auch weitere Techwerte mitgerissen, etwa Logitech (+1.9%) oder Comet (+2.7%).

GLOBAL | Nvidia-Euphorie ist wieder verpufft

Die Freude über die starken Quartalszahlen von KI-Zugpferd Nvidia beflügelten die europäischen Märkte gestern nicht. Stattdessen sorgten „zu starke“ US-Konjunkturdaten für schlechte Laune. Anstatt zu sinken sprangen die US-Einkaufs-manager-Indizes (PMI) sogar auf neue Zwei-Jahreshochs. Der US-Notenbank dürfte es nun langsam schwer fallen, Argumente für eine Zinssenkung zu finden. Die Wall Street wurde zusätzlich von einem Kursrutsch bei den Boeing-Aktien (-7.6%) teils deutlich belastet. Der krisengeschüttelte Flugzeugbauer stellt sich auf weitere schwierige Monate und Belastungen in Milliardenhöhe ein. Ein Grund dafür sei die laufende Sanierung des Unternehmens, sagte Finanzchef Brian West auf einer Veranstaltung des Analysehauses Wolfe Research. Die anfängliche Freude über die boomenden Geschäfte des Chipherstellers Nvidia war damit auch an den US-Börsen im Handelsverlauf verpufft.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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