Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Nestlé stützte den Markt

Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute freundlich eröffnen. Auch die anderen europäischen Aktienmärkte werden zum Start in den Dienstag leicht höher erwartet.

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DER TAG | Freundlicher Handelsstart erwartet

Neue Impulse gibt es kaum. Erstaunlich ist allenfalls, wie die Aktienmärkte die jüngst deutlich angezogenen Marktrenditen verkraften. Von der US-Notenbank gab es über Nacht neue Aussagen. Vom Präsident der Minneapolis Fed, Neel Kashkari, hiess es, dass keine Notwendigkeit bestehe, die Leitzinsen schnell zu senken, da das Niveau nicht so hoch sei, um das Wachstum stark zu beeinträchtigen.

SCHWEIZ | Nestlé stützte den Markt

Die Aktienbörse hat gestern nach einem bewegten Verlauf höher geschlossen. Nach einem verhaltenen Start legte der Leitindex SMI zunächst zu, bevor es dann in Wellen wieder bergab und vorübergehend gar leicht ins Minus rutschte. Zum Schluss rückte der SMI wieder klar ins Plus vor. An der Spitze der Gewinner standen gesundheitsnahe Werte wie Lonza, Alcon, Sandoz und Straumann mit Gewinnen zwischen 3.2% und 1.3%. Damit hat Lonza seit Anfang 2024 schon rund einen Viertel an Wert hinzugewonnen. Novartis (+0.6%) waren Gegenstand von Spekulationen. Der Pharmariese sei in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Übernahme des deutschen Biotechunternehmens Morphosys. Dessen Aktien schnellten kurzzeitig um mehr als 30% in die Höhe. Als starke Stütze für den Markt erwiesen sich Nestlé (+1.5%). Ein Marktbeobachter verwies darauf, dass auch die Titel des Kosmetikkonzerns L’Oréal, an dem Nestlé beteiligt ist, gefragt waren. Dies könnte an der starken Performance der Aktien von Rivalin Estée Lauder nach Zahlen liegen, hiess es weiter. Zu den Gewinnern zählten weiter auch Swiss Re (+1.6%), Kühne + Nagel (+1.4%) und VAT (+1.2%).

GLOBAL | Steigende Zinsen bremsten die Wall Street

Der fortgesetzte kräftige Anstieg der US-Marktzinsen hat am Montag die Kauflaune für Aktien gebremst. Auslöser des jüngsten Satzes nach oben bei den Zinsen war der unerwartet stark ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht für Januar. Dazu kam der Einkaufsmanagerindex (ISM) des US-Dienstleistungsgewerbes im Januar. Er übertraf die Erwartungen deutlich und signalisiert damit Wachstum. Beides spricht eher gegen baldige Zinssenkungen. Ausserdem hatte US-Notenbankchef Jerome Powell am Wochenende Zinssenkungshoffnungen erneut einen Dämpfer versetzt.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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