Raiffeisen Börse täglich : Nach der gestrigen Entscheidung der US-Notenbank Fed geht der Reigen heute mit der EZB, der Bank of England, der SNB und der Norges Bank weiter.
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DER TAG | Weitere Zinsentscheidungen im Fokus
Ökononmen rechnen damit, dass die Zentralbanken die Leitzinsen ebenfalls unverändert lassen, da der Inflationsdruck nachlässt. Am Nachmittag könnten auch die US-Einzelhandelsumsätze und die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten für Impulse am Markt sorgen.
SCHWEIZ | Nestlé und Roche belasteten etwas
Der Handel ist gestern in ruhigen Bahnen verlaufen. Die Anleger agierten vor der Fed-Zinsentscheidung, die erst nach Börsenschluss bekanntgegeben wurde, verhalten. An der Spitze der Blue Chips standen Wachstumswerte wie Sonova, Alcon und Straumann sowie Techtitel wie VAT und Logitech mit einem Kursplus zwischen 2.3% und 0.9%. Logitech profitierten zudem von einer Kurszielerhöhung durch Morgan Stanley. Weit oben standen auch die Aktien des Arzneimittel-herstellers Sandoz (+1.4%), der zyklischen Sika (+1.6%) und Kühne + Nagel (+0.9%). Zu den Gewinnern zählten ausserdem die Titel der auf alternative Anlagen spezialisierten Partners Group (+1.0%). Die Papiere des Luxusgüterkonzerns Richemont rückten um 1.4% auf 119.35 Franken vor. Eine gute Stütze waren für den Markt die Aktien des Pharma-Schwergewichts Novartis (+0.9%). Dagegen belasteten die Genussscheine von Roche (-0.4%) und des weltgrössten Nahrungsmittelherstellers Nestlé (-0.5%) den Gesamtmarkt.
GLOBAL | Zinsaussichten trieben Dow auf Rekordhoch
Der bekannteste Wall-Street-Index übersprang gestern erstmals die Hürde von 37‘000 Punkten. Seit seiner Rally nach dem Zwischentief Ende Oktober hat der Dow nun etwas mehr als 14% hinzugewonnen. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von knapp 12% zu Buche. Wie erwartet liess die US-Notenbank Fed die Leitzinsen unverändert in einer Spanne von 5.25 bis 5.50%. Für 2024 rechnen die Währungshüter in Washington allerdings mit mehr und auch deutlicheren Zinssenkungen als bisher. Sie gehen inzwischen im Mittel von einem Leitzins von 4.6% aus. Im September waren sie noch von im Schnitt 5.1% ausgegangen. Das deutet nun auf etwa drei Zinssenkungen im Jahr 2024 in einem Gesamtvolumen von 0.75 Prozentpunkten hin. Bei den Einzelwerten richteten sich die Blicke auf die Pfizer-Aktie, die im S&P 100 um mehr als 6.7% absackte. Der Pharmakonzern blieb mit seinem Umsatzund Gewinnziel für 2024 hinter den Erwartungen zurück. Das Papier des Impfstoffpartners Biontech büsste 1.5% ein.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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