Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse wird laut den vorbörslichen Indikationen weitgegend unverändert in die neue Woche starten. Impulse gibt es heute nur wenige.
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DER TAG | Zum Wochenstart weitgehend unverändert
Derweil kommt der Immobilien-markt in China nicht zur Ruhe. Die Aktien von China Evergrande knickten in Hongkong um 25% ein, nachdem der Immobilienentwickler einen Umschuldungsplan in Höhe von 35 Milliarden US-Dollar verworfen hatte, der sein Überleben sichern sollte, und erklärte, er sei nicht in der Lage, neue Schulden aufzunehmen.
SCHWEIZ | «Notenbanken-Woche» endete mit Verlusten
Für die weiterhin gedämpfte Stimmung waren unter anderem die zuletzt mehrheitlich negativen Nachrichten von Unternehmen wie Lonza, VAT oder Swiss Steel verantwortlich. Als Belastungsfaktor erwiesen sich auch die weiterhin hohen Anleiherenditen, auch wenn diese am Freitag etwas zurückkamen. Die Einkaufsmanagerindizes für Frankreich, Deutschland und die Eurozone zeigten sich uneinheitlich, bewegten die Aktienkurse aber kaum. Im globalen Kontext verhinderte vor allem die amerikanische Notenbank euphorische Gefühle. Belastend kamen die steigenden Energiepreise und die Angst vor den Folgen eines Shutdowns in den USA hinzu. Bei den Einzelwerten ging es für die Nestle-Aktie um 0.9% nach unten. Hier bahnt sich zum Jahreswechsel ein Wechsel an der Spitze des Bereichs Lebensmittelwissenschaften an. Wie der Konzern mitteilte, verlässt der bisherige Chef des Bereichs Nestle Health Science, Greg Behar, das Unternehmen zum Jahresende.
GLOBAL | Zinsentscheid drückte auf die Stimmung
Die Unsicherheit über den weiteren zinspolitischen Kurs der US-Notenbank belastete erneut die Wall Street. Die jüngsten US-Konjunkturdaten geben keinen klaren Hinweis auf das künftige Vorgehen der US-Notenbank. Auch fallende Renditen am Anleihemarkt konnten am Ende nicht stützen. Die US-Notenbank hatte zur Wochenmitte bei ihrem Zinsentscheid signalisiert, dass die Zinsen noch für eine längere Zeit auf einem hohen Niveau bleiben dürften, was die Stimmung am Markt massiv eingetrübt, die Renditen nach oben getrieben und die Kurse unter Abgabedruck gesetzt hatte. Susan Collins, Präsidentin der Bostoner Federal Reserve, sagte, dass die Zinssätze wahrscheinlich höher bleiben werden, als es frühere Prognosen vermuten liessen. Fed-Gouverneurin Michelle Bowman sieht es als «wahrscheinlich angemessen» an, die Zinsen noch weiter zu erhöhen. «Die Inflation ist immer noch zu hoch», sagte sie in einer Rede.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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