Raiffeisen Börse täglich : Es verspricht heute in der Schweiz ein eher ruhiger Handel zu werden.
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DER TAG | Börsen schauen heute auf Frankreich
Die asiatischen Börsen sind wegen der politischen Unruhen in Südkorea ins Straucheln geraten. Europa blickt vor allem auf die Lage in Frankreich, wo im Tagesverlauf ein Misstrauensvotum gegen die Regierung droht. Der Dollar ist daher wieder einmal als Fluchtwährung attraktiv.
SCHWEIZ | Pharmasektor steht vor unruhigen Zeiten
Dem SMI fiel es gestern schwer, sich über das Vortagesniveau zu schwingen. Die Hoffnung auf eine Weihnachtsrally lebt jetzt zwar weiter. „Aber dieses Jahr könnte die Bescherung etwas bescheidener ausfallen“, so ein Börsianer. Die Schweiz hat 2024 zwar zugelegt, aber bei weitem nicht so stark wie der Dow Jones und der Dax, die regelmässig neue Bestmarken feierten. Nach Ansicht des Vermögensverwalters BlackRock dürfte die Outperformance der amerikanischen Aktien auch im kommenden Jahr anhalten. Das Börsenumfeld in Europa bleibt indes holprig. Zur Misere bei VW, dem Abgang des CEO beim Autogiganten Stellantis und weiteren schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland kommt das bevorstehende Misstrauensvotum gegen den Premierminister in Frankreich hinzu. In den europäischen Finanzmärkten spukt das «französische Gespenst» durch die Börsen, hiess es im Handel. Für die Schweiz könnte sich zudem der gewichtige Pharmasektor noch als Klumpenrisiko erweisen. Es bestehe die Gefahr, dass 2025 die Medikamentenpreise in den USA gedeckelt werden könnten, so die Befürchtungen in der Branche. Davon wäre die Schweizer Exportindustrie über-durchschnittlich betroffen. Im ausgehenden Jahr hat sich die Schwäche defensiver Werte schon als Bremsklotz der Börse erwiesen.
GLOBAL | NYSE: Durchatmen nach Rekordserie
Nach den jüngsten Rekordhochs haben sich die US-Aktien-märkte gestern eine Atempause gegönnt. Dazu dürfte der näher rückende Arbeitsmarktbericht am Freitag für Zurückhaltung gesorgt haben. Er könnte noch einmal einen entscheidenden Impuls für die Zinsentscheidung der US-Notenbanker am 18. Dezember liefern. Bei den Einzelwerten rutschten United States Steel um 8% ab, nachdem der designierte Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social versprochen hatte, die Übernahme des Stahlunternehmens durch Nippon Steel zu verhindern. Für Tesla ging es um 1.6% nach unten. Die Verkäufe in China sind im November angesichts der verschärften Konkurrenz durch chinesische Rivalen um 4.3% gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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