Raiffeisen Börse täglich : Die vorbörslichen Indikatoren deuten auf eine stabile Eröffnung an der Börse in der Schweiz hin.
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DER TAG | Ein ruhiger Wochenauftakt
Grundsätzlich rechnen Händler heute mit einem eher zurückhaltenden Handel. Die internationalen Börsen zeigen erste Konsolidierungsanzeichen in allen Branchen. Vorsicht kehrt trotz positiver Vorzeichen vor allem bei den KI-Aktien ein. Denn mit den Quartalszahlen von Nvidia am Mittwochabend legt das Vorzeigeunternehmen schlechthin seine Daten vor. Hier mehren sich am Börsenparkett die Zweifel, ob das Wachstumstempo aufrechterhalten werden kann.
SCHWEIZ | Richemont zogen kräftig an
Der Leitindex SMI hat am Freitag erstmals seit zwei Jahren wieder die Marke von 12’000 Punkten übertroffen und auch bis zum Ende klar verteidigt. Wie schon am Donnerstag marschierte die eidgenössische Börse ihren europäischen Pendants davon. Dabei profitierte der hiesige Leitindex von Kursaufschlägen der defensiven Schwergewichte: Nestlé, Roche und Novartis legten zwischen 1.3% und 0.8% zu. Offensichtlich schichten Marktteilnehmer aus Technologietiteln in defensivere Titel um. Grösste Tagesgewinner waren jedoch die Papiere des Schmuck- und Uhrenkonzerns Richemont (+5.3%). An den Märkten konnten die am Handelstag vorgelegten Jahreszahlen überzeugen. Auch stiess die Ernennung von Nicolas Bos zum neuen CEO bei Analysten auf Anklang. Im Windschatten zogen auch die Papiere von Swatch (+2.6%) deutlich an. Zykliker wie ABB, Geberit, Kühne+Nagel sowie Schindler büssten dagegen zwischen 0.5% und 1.2% ein. Sie folgten damit der allgemeinen Marktschwäche in Europa bei Industrietiteln.
GLOBAL | Gold dient wieder als sicherer Hafen
In der Rohstoffbranche sorgten Gold- und Kupferpreise auf Rekordniveau an den weltweiten Aktienmärkten für Rückenwind. Dies trieb in London zum Beispiel die Aktien von Fresnillo um 4% nach oben. Das Unternehmen ist ein bedeutender Förderer des Edelmetalls. Gold ist aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten wieder als sicherer Hafen gefragt. Die Wall Street wurde vor allem von einem kräftigen Minus um 4.5% der Aktie von JP Morgan belastet. Der Grund dafür war, dass CEO Dimon angedeutet hatte, dass er früher als erwartet in den Ruhestand gehen könnte. Derweil planen die Federal Reserve und zwei weitere Bundesaufsichtsbehörden offenbar, die vorgeschriebene Kapitalerhöhung von fast 20% für die grössten US-Banken deutlich zu reduzieren, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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