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Raiffeisen Börse täglich : Roche-Genussscheine erholen sich

Raiffeisen Börse täglich : Die Erholungswelle an den Aktienmärkten in Europa und in der Schweiz geht voraussichtlich auch heute weiter.

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DER TAG | Anleger schauen auf die BoE

Nach der Fed-Entscheidung gestern Abend steht heute der geldpolitische Ausschuss der Bank of England (BoE) im Fokus der Anleger. Analysten rechnen damit, dass der Leitzins wie schon im September unverändert bei 5.25% bleiben wird, nachdem das Gremium ihn zuvor 14-mal in Folge angehoben hatte. Die BoE ist trotz des schon Ende 2021 begonnenen Zinsanhebungszyklus weit davon entfernt, die Inflation unter Kontrolle zu bekommen.

SCHWEIZ | Roche-Genussscheine erholen sich

Unterstützung erhielt die Börse gestern von den fallenden Renditen am US-Anleihemarkt und den SMI-Schwergewichten. Sehr deutliche Gewinne gab es für die Roche-Genussscheine (+2.0%), die damit eine Erholung von ihrem am Vortag erreichten Fünfjahrestief zeigten. Auch Novartis (+0.7%) schlossen im Plus. Zu den klarsten Gewinnern unter den Bluechips gehörten die Titel der Grossbank UBS (+2.5%), die kommende Woche ihre Quartalszahlen vorlegen wird. Klar nach oben ging es auch mit den Aktien der Versicherer Swiss Re (+1.9%) und Zurich (+1.4%). Am Markt wurde auf die Erwartung eines anhaltend hohen Zinsniveaus verwiesen, was die Zins- respektive Investmenterträge der Finanzunternehmen unterstützen würde. Bei Swiss Re sprachen Marktbeobachter zudem von spekulativen Käufen auf die Zahlenvorlage vom Freitag hin. Deutliche Avancen gab es zudem für die schwergewichtigen Nestlé-Aktien (+1.4% auf 99,38 Fr.), die sich damit wieder der 100-Franken-Marke näherten.

GLOBAL | Keine Veränderung beim US-Leitzins

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank bot gestern keine Überraschungen. Das Fed hat ihren Leitzins auf einem 22-Jahreshoch gelassen, hielt sich aber die Möglichkeit offen, ihn später anzuheben, um die Inflation zu bremsen. Der Schlüsselzins blieb in der Spanne von 5.25% bis 5.50%. Der Zinsbeschluss des Federal Open Market Committee (FOMC) fiel einstimmig. «Wir sind noch nicht zuversichtlich, dass wir den Grad der geldpolitischen Straffung für eine Rückkehr zum Inflationsziel von 2% erreicht haben», sagte Fed-Chef Jerome Powell bei seiner Pressekonferenz. Die US-Wirtschaft habe sich widerstandsfähig gezeigt, der Arbeitsmarkt bleibe angespannt, obwohl die finanziellen Bedingungen straffer geworden seien, so Powell. «Das starke Wachstum könnte die Inflation anheizen, was eine straffere Geldpolitik erfordern würde.» Die Fed agiere jedoch vorsichtig.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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